3DRacers

Programmierbare Autorennbahn aus dem 3D-Drucker

29. Dezember 2014 • 9:11 Uhr

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Aus dem 3D-Drucker kommen die Rennwagen. (Foto: 3DRacers)

Erstellt euch in einem Online-Editor einen individuellen Rennwagen, lasst ihn mittels eines 3D-Druckers ausdrucken und steuern ihn mit eurem Smartphone über selbst gebaute Pisten. 3DRacers möchte es jungen und alten Spielern einfach machen.

Die Grundidee ist mal wieder eine einfache, greifen die Erfinder von 3DRacers doch die gute, alte (Carerra-)Rennbahn auf. Doch diesmal ist einiges anders: Direkt im Browser sollt ihr euch einen individuellen Boliden basteln können, in dem zur Verfügung gestellten Editor erhaltet ihr über 100.000 Möglichkeiten. Als technische Basis kommt Arduino zum Einsatz, optional druckt ihr sogar eine Remote aus, um das eigene Fahrzeug zu kontrollieren. Alternativ nehmt ihr ein Smartphone mit iOS oder Android zur Steuerung. Zusätzlich erstellt ihr euch noch eure Rennbahn, und dank der Smartphone-Software freut ihr euch über Bestenlisten, wie bei „Mario Kart“ Waffen und andere zeitgemäße Spielelemente. Sogar KI-gesteuerte Kontrahenten mit ihren Vehikeln sind möglich.

Selbst erhaltet ihr nach dem virtuellen Bau eures Racers wohl ein Kit mit Teilen der Karosse und der Elektronik. Ihr bastelt euer Auto also noch selbst zusammen.

In Kürze soll eine Crowdfunding-Kampagne starten, 3DRacers ist also noch nicht fertig. Doch das Konzept steht, der Editor erhielt bereits eine eigene Seite zum baldigen Ausprobieren. Und auf der offiziellen Webseite bekommt ihr weitere Details sowie Impressionen.

So könnte ein Bausatz aussehen. (Foto: 3DRacers)
So könnte ein Bausatz aussehen. (Foto: 3DRacers)

Ich bin gespannt, ob aus 3DRacers ein finales Produkt wird. Das Potential ist vorhanden und irgendwie reizvoll. Denn die Arduino-Basis eignet sich vorzüglich, um mehr aus den Möglichkeiten herauszuholen, indem man sich einfach selbst neue Funktionen programmiert. Schon spannend….

Update, 2. Februar 2015: Die Crowdfunding-Kampange ging jetzt bei Indiegogo an den Start. Preislich geht es ab 35 US-Dollar los. Diverse Angebote haben die MAcher parat.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 12:40 Uhr

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