3DRudder

Betretet mit euren Füßen virtuelle Welten

5. Januar 2015 • 14:19 Uhr

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So sieht der Controller aus. (Foto: Indiegogo)

Vergesst Controller, Kopfbewegungen und Laufbänder – in Zukunft steuert ihr Spiele einzig und alleine mit euren Füßen. Im Sitzen. Zumindest wenn es nach den Schöpfern von 3DRudder geht.

Die Grundidee ist ungewöhnlich: Ihr sitzt auf einem Stuhl, eure Füße dagegen befinden sich nicht auf dem Boden, sondern auf dem 3DRudder. Das ist eine kreisrunde Peripherie, die ihr nach links oder rechts bewegen könnt. Zudem sind Bewegungen nach vorne oder hinten möglich. Abhängig von der verwendeten Software – Spiel oder praktische Anwendung – könnt ihr Tasten vom Controller oder der Tastatur auf den 3DRudder legen, sodass ihr gewisse Freiheiten beim Konfigurieren erhaltet.

Besonders in virtuellen Welten, First-Person-Spielen und in Kombination mit VR-Headsets soll 3DRudder zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden. Geeignet ist die Apparatur für Menschen bis 130 Kilogramm. Via USB schließt ihr 3DRudder an den Rechner an, nach einer Einrichtung (Erkennung der Füße, Kalibrierung etc.) kann’s schon losgehen.

Den Erfindern zufolge sollen bereits einige Spiele die Hardware unterstützen, letztlich ist das wohl alles eine Frage der Tauglichkeit eines Spielkonzepts für diesen Controller. Allerdings stellt sich aktuell noch eine andere Frage: Wird 3DRudder jemals erscheinen? Gegenwärtig werden 50.000 US-Dollar bei Indiegogo eingesammelt, via Crowdfunding kam allerdings nur ein Teil zusammen – und viel Zeit ist nicht mehr bis zum Ende der Finanzierungsphase. Ein Exemplar könnt ihr euch bei Interesse für 110 US-Dollar sichern, bereits im Mai 2015 soll mit der Auslieferung begonnen werden. Ich bin gespannt, ob’s klappt.

Weitere Details erhaltet ihr bei Indiegogo.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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