AC000 OnBoard Pro

Dieser Gaming-Rechner steckt in einer Tastatur

27. Mai 2015 • 13:06 Uhr

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Simple Idee, aber doch nicht schlecht. (Foto: Aloysius Low/CNET)

Ein wenig erinnert der OnBoard Pro von dem chinesischen Unternehmen AC000 an den guten, alten Heimcomputer der 1980er- und 1990er Jahre. Denn hier steckt ein kompletter Rechner in einer Tastatur.

Die Grundidee ist sicherlich nicht neu, aber der Ansatz ist kein schlechter. So verbaut AC000 in einem Keyboard einen regulären Rechner mit ARM-Prozessor oder Intel Atom-Chip – abhängig vom Modell. Entsprechend erhaltet ihr entweder Android oder Windows 8 als Betriebssystem. 2GB RAM und 16 oder 64GB-Flash-Speicher sind auch dabei. Das Android-Gerät kann sogar Ultra HD-Auflösungen darstellen, die Intel-Variante immerhin Full HD.

Für Spieler?

Und das soll für Gamer interessant sein? Nun, zumindest das OneBoard Pro+-Modell ist explizit für Spieler gedacht, was die beleuchtete, mechanische Tastatur mit Cherry MX-Keys verdeutlichen soll. Der Hersteller setzt auf ein eigenes Interface namens oneOS mit einem dazugehörigen Online-Store, aus dem ihr euch Spiele herunterladen bzw. kaufen könnt.

Eher für Casual Gamer interessant. (Foto: Aloysius Low/CNET)
Eher für Casual Gamer interessant. (Foto: Aloysius Low/CNET)

Sicherlich richtet sich dieses Konzept eher an Casual-Gamer und Spieler, die nur ab und an mal loslegen wollen. Für Office und Surfen im Internet sei die Hardware leistungsstark genug. DVI-Port, HDMI 1.4 sowie USB-Anschlüsse fehlen nicht, wir reden hier wirklich über einen vollständigen Komplett-Rechner, der nur einen Monitor oder HDTV benötigt. Mich erinnert das jedenfalls an den C64 oder Amiga.

Der OneBoard Pro+ soll umgerechnet rund 300 US-Dollar (zirka 260 Euro) kosten, das Einsteigermodell mit simplen Plastik-Tasten beginnt dagegen schon bei 99 US-Dollar (80 Euro). Eigentlich kein unattraktiver Preis, oder? Nur nach Europa kommt das Teil wohl nicht, vorerst ist der PC nur für den chinesischen Markt gedacht.

(via)

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2 Kommentare

  1. Lord Elain am

    Die Grundidee ist sicherlich neu, aber der Ansatz ist kein schlechter.

    Fehlt da nicht ein „nicht“? Oder soll der Satz so sein und macht auf mich einen komischen Eindruck? :D

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    • Sven am

      Haha, danke. Was ein einzelnes Wort so ausmachen kann. :D Ist korrigiert.

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