Alienware M14x, M17x & M18x

Außerirdische Gaminglaptops zu astronomischen Preisen

4. Mai 2012 • 8:00 Uhr

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Der Alienware M17x (Foto: Alienware / Dell)

Noch liebe ich meinen „alten“ ASUS G73 sehr, aber schon immer schau ich etwas staunend auf die Alienware-Notebooks. Denn sie sehen ebenfalls verdammt schick aus und stehen für eine überaus hochwertige Verarbeitung sowie überzeugende Gaming-Performance. Das dürfte bei den neuen Laptop-Modellen nicht anders sein.

Dell bzw. die Verantwortlichen bei Alienware spendierten den Modellen M14x, M17x und M18x auf gewisse Weise eine innere Frischzellenkur. Die ab sofort erhältlichen Varianten setzen voll auf die neuen Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel. Diese beginnen bei einem i5-2450M und gehen bis zum i7-3920XM mit einem Takt von 4,1GHz. Mindestens wird eine Nvidia GeForce GT650M-Grafikkarte verbaut, auf Wunsch könnt ihr auch zwei GTX675M im SLI-Modus bzw. zwei AMD Radeon HD7970M mit CrossfireX integrieren lassen – im M18x.

Die schnellsten CPUs und zwei Grafikkarten bleiben dem M18x mit seinem riesigen 18,4 Zoll HD-Display (1600×900 Bildpunkte) vorbehalten. Doch dieser ist, vor allem mit bis zu drei 512GB SSD (Raid), Blu-ray-Kombo-Laufwerk und 32GB RAM, ist preislich jenseits von Gut und Böse. 7479 Euro würde das Spitzenmodell mit der von Haus aus übertakteten CPU kosten. Da ist das schicke und eloxierte Aluminiumgehäuse sicher noch die billigste Komponente. Mit einer rudimentären Ausstattung geht der M18x bei 1999 Euro los – auch nicht ganz ohne.

Vermutlich deswegen sind die M14x (14 Zoll) und M17x (17,3 Zoll) für die meisten Spieler etwas realistischer, da preislich erträglicher. Hier geht’s in den Standardkonfigurationen ab 1149 Euro bzw. 1499 Euro los. Möchtet ihr mehr RAM oder eine flottere CPU, dann legt ihr viele Euroscheine drauf. Empfehlenswert ist hier der Alienware-Notebook-Konfigurator. Dann wird auch deutlich: Den M17x dürft ihr auf Wunsch mit einem FullHD- und 3D-fähigen Display erwerben.

Und sonst? Alienware bewirbt die hauseigenen Aspekte wie AlienAdrenaline (Shortcuts für Lieblingsspiele) sowie AlienFX (Lichteffekte fürs Gehäuse und die Tastatur). Ob diese die allgemein sehr hohen Preise rechtfertigen? Eher nicht, zumal andere Hersteller wie ASUS, MSI oder Samsung ebenfalls bemüht sind, im Gaminglaptop-Bereich (weiter) Fuß zu fassen. Weitere Infos? Gibt’s auf der Alienware-Seite.

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