Alt-Minds

Interaktiver Facebook-Thriller in den Startlöchern

7. November 2012 • 13:28 Uhr

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Echte Schauspieler treiben die Geschichte voran. (Foto: Alt-Minds.com)

Im Frühling dieses Jahres vorgestellt, geht „Alt-Minds“ in Kürze offiziell an den Start. Ein durchaus faszinierendes, witziges Stück Software entwickelte das französische Studio Lexis Numerique, denn das Werk vereint Spiel, Facebook und eine fiktive Realität mit Krimi- sowie Mystery-Elementen.

Allein die Geschichte ist schon interessant genug, um zu unterhalten: Fünf Wissenschaftler der Alvinson-Stiftung verschwinden spurlos. Die Mitglieder eines Forschungsteams bastelten an der Belgrader Universität an einem geheimen Projekt. Und nun wurden sie wohl entführt. Jetzt ist es eure Aufgabe, gemeinsam mit der Internet-Gemeinde nach den Opfern zu suchen.

Hinter „Alt-Minds“ verbirgt sich ein gar nicht mal so komplexes Konzept: Ihr werdet zu Beginn von zwei Schauspielern, die nach einem geeigneten Agenten suchen, auserkoren. Dank Anbindung an Facebook greift das Spiel auf eure Daten zu und präsentiert somit hochgeladene Fotos von euch, aber auch weitere Details. Diese werden in einem neuen Kontext präsentiert und treiben damit die Geschichte voran. Zumindest der Start ist jedenfalls technisch nachvollziehbar. Wie sich „Alt-Minds“ entwickelt, das muss sich noch zeigen.

Ferner ist von 50 Stunden Spielspaß die Rede, der Zeitraum des Abenteuers umfasst acht Wochen. Doch hinter „Alt-Minds“ steckt ein Geschäftsmodell: Die erste Spielwoche ist gratis, danach zahlt ihr rund 3 Euro pro Woche. Für alle zwei Monate werden 20 Euro fällig. Das geht eigentlich noch. Im Preis inbegriffen sind Geocache-Suchaktionen, mobile Apps für das Spiel unterwegs und wohl auch Puzzle-Herausforderungen.

Ausprobieren könnt ihr „Alt-Minds“ in Form eines interaktiven Teasers auf Facebook, weitere Details erhaltet ihr auf der offiziellen Webseite. Und wenn ihr wollt, könnt ihr wie gesagt durch die erste Einführung einen Vorgeschmack erhalten. Zahlen müsst ihr erst einmal nichts. Ich werde das Projekt in jedem Fall verfolgen. Nur ob ich die Zeit habe, mich zwei Monate dem Spiel zu widmen?

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:28 Uhr

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