Arcane Arcade Table

Wohnzimmertisch für Retro-Freunde

1. Oktober 2012 • 0:01 Uhr

Teilen:
Der Arcade-Tisch. (Foto: Firebox)

Total spannend sind die Tische für Gamer. Der Geek Chic Locus vereint modernste Technik samt Touchscreen mit Wohnzimmer-Tauglichkeit, kostet aber mal schlappe 9000 Dollar. Etwas günstiger ist der Arcane Arcade Table von dem britischen Unternehmen surface tension. Günstig ist trotzdem etwas anderes.

Denn für den Tisch, den es aus Walnuss- oder Eichenholz gibt, macht ihr über 5000 Euro (3999 Britische Pfund) locker – zuzüglich Versandkosten nach Deutschland. Dafür erhaltet ihr allerdings ein Schmuckstück mit allem, was ihr für perfekten Retro-Genuss benötigt. Auf der Oberseite wurde ein 26 Zoll TFT-Monitor verbaut, auf Touchscreen-Eigenschaften verzichteten die Macher. Dafür gibt es an der Tischseite ein ausfahrbares Armaturenbrett mit etlichen Buttons und Analogsticks für zwei Spieler. Und über 100 Spiele liegen dem Lieferumfang bei.

Letztlich ist das aber alles nur etwas Augenwischerei. Denn im Arcane Arcade Table steckt ein regulärer Mini-Rechner des Barebone-Experten Shuttle, der über eine 500GB Festplatte, WLAN, 4GB RAM, DVD-Laufwerk und einen Dualcore-Prozessor verfügt. Windows 7 Home Premium ist ebenfalls vorinstalliert, genauso wie die Spielesammlungen „Taito Legends 1&2“, „Midway Arcade Treasures Deluxe“ und „Atari Anniversary Edition“. Durch eine spezielle Benutzeroberfläche namens GameEx soll dem Spielspaß nichts im Wege stehen, komplett MAME-kompatibel ist der hübsche Arcade-Controller ebenfalls.

Aufgrund der Tatsache, dass in den Tisch „nur“ ein PC eingebaut wurde, könnt ihr aber auch andere Spiele zocken, Filme gucken oder im Internet surfen. Zwei 30-Watt-Lautsprecher dürften für gute Akustik sorgen.

Der Arcande Arcade Table sieht freilich gut aus, aber ein wenig unsicher bin ich schon, ob er wirklich zum Spielen prima geeignet ist. Schließlich schaut ihr beim Zocken nicht geradeaus zum Fernseher, sondern direkt auf den Tisch. Das ist im schlimmsten Fall kein Vergnügen für den Rücken. Alternativ könnt ihr das Geschehen auf einen HDTV bringen – ein HDMI-Anschluss steht zur Verfügung. Ferner bekommt ihr noch zwei USB-Ports, einen beleuchteten Trackball und einen programmierbaren Keyboard-Encoder dazu. Sprich: Ihr könnt sozusagen eine Tastatur simulieren – wenn ihr keine direkt anschließen wollt.

Übrigens ist der Monitor gut geschützt. Auf diesem befindet sich schließlich eine sechs Millimeter starke Glasfläche. Mit einer Größe von 70x120x43cm ist der Tisch  an sich nicht zu wuchtig, um nicht in einer normalen Wohnung seinen Platz zu finden. Aber es bleibt eben der happige Preis. Spielt der für euch keine Rolle, bestellen könnt ihr in bei Firebox.com. Dort gibt’s auch ein Video zum Angucken. Und ergänzende Infos findet ihr auf der Hersteller-Webseite.

Ich glaub, ich warte noch eine Weile, bis IKEA bezahlbare Tische im Angebot hat… :- )

Teilen:

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 1. Oktober 2012 at 0:10