Asus Tinker-Board

Mehr Leistung für eure Bastel-Projekte

23. Januar 2017 • 12:35 Uhr

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Ein Raspberry Pi? Nein. (Foto: Farnell.com)

Der Raspberry Pi ist euch nicht genug? Ihr braucht mehr Performance und 4K-Auflösung? Dann könnte das Tinker-Board von Asus die richtige Alternative sein.

Etwas teurer als der Raspberry Pi 3, dafür wird aber mehr „Power“ versprochen. Das Tinker-Board des Elektronik-Riesen Asus verfügt über einen Rockchip RK3288-Quadcore-Prozessor mit 1,8GHz Takt für alle vier Cortex-A17-Chips. Hinzu gesellt sich eine Mali-T764-Grafik-Einheit. Beides zusammen kennen wir aus Niedrigpreis-Tablets, aber das muss nichts bedeuten. Denn wie beim Raspberry Pi kommt ein Debian-basierendes Linux-Betriebssystem zum Einsatz, das hoffentlich die Hardware effizient nutzt.

Mehr Leistung als der Raspberry Pi 3?

Zumindest in der Theorie verspricht das Tinker-Board mehr Leistung als der BCM2837 aus dem Raspberry Pi 3. Der besteht zwar aus vier ARM Cortex A53-Rechenkernen und einer VideoCore IV-Grafikeinheit, aber eine 4K-Auflösung kann der nicht ausgeben. Zudem erhält das Tinker-Board 2GB RAM spendiert – doppelt so viel wie der erfolgreiche Mitbewerber. Ich schätze, die GPU des Tinker-Boards ist gerade für grafikintensive Anwendungen, beispielsweise Emulatoren (N64, Dreamcast etc.), von Vorteil.

Leider nicht kompatibel zum Raspberry Pi. (Foto: Farnell.com)
Leider nicht kompatibel zum Raspberry Pi. (Foto: Farnell.com)

Auf der kleinen Platine befinden sich ferner ein microSD-Kartenslot, 4x USB 2.0, WIFI, Bluetooth, ein HDMI 2.0-Ausgang, ein Kopfhörer-Port und eine GPIO-Leiste mit 40 Pins für zusätzliche Konnectivität. Sogar ein S/PDIF-Anschluss ist möglich, das heißt: Digitales Audio kann ausgegeben werden. Kompatibel zu den Pins des Raspberry Pi ist das Tinker-Board leider nicht.

Unter 70 Euro

Asus zufolge soll das Tinker-Board mit dem Mediaplayer Kodi kompatibel sein, was schon einen Einsatzzweck verdeutlicht. Aber ähnlich wie beim Raspberry Pi soll der Einplatinne-PC auch für allerlei andere Bereiche genutzt werden. Retro-Spielkonsole, Office-System, Smart-Home-Controller, Webserver, IoT-Herzstück und Bastel-Spaß – alles ist möglich.

Ob die Performance wirklich besser ist, das muss sich zeigen. Auch, wie Asus das Tinker-Board vertreiben möchte. An sich besitzt das Unternehmen die Strukturen, den Rechner direkt in den Einzelhandel zu bringen und damit wirklich dem Raspberry Pi im großen Stil Paroli zu bieten. Bisher gibt’s die Hardware unter anderem beim britischen Shop Farnell.com zu kaufen. 55 Britische Pfund kostet ein Exemplar. Weitere Einzelheiten findet ihr hier.

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Asus Tinker-Board: Mehr Leistung für eure Bastel-Projekte
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Der Raspberry Pi ist euch nicht genug? Ihr braucht mehr Performance und 4K-Auflösung? Dann könnte das Tinker-Board von Asus die richtige Alternative sein.
Sven Wernicke
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