Atari ST

Retro-Schmöcker über den fast vergessenen Heimcomputer

1. Juni 2016 • 8:20 Uhr

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Schlichte Hülle, aber im Inneren... (Foto:: Marco A. Breddin)

Atari ST oder Amiga – schon damals mussten sich Spieler für eine Seite entscheiden. Wer den erstgenannten Heimcomputer wählte, wird sich womöglich über das Buch von Marco A. Breddin freuen.

Der Name des Buches lautet The Atari ST And The Creative People: Anthology Volume I – und genau das ist hier Programm. Das Werk von dem aus Hannover stammenden Marco A. Breddin ist eigenen Aussagen zufolge das erste Atari ST Retro-Buch. Und dieses widmet sich beispielsweise der erstaunlichen Demo-Szene, die visuell imposante und akustisch hochwertige Intros erschuf. Aus so manchen Gruppierungen entstanden auch Studios, die sich später mit dem Entwickeln von Spielen beschäftigten.

Die Demo-Szene. (Foto:: Marco A. Breddin)
Die Demo-Szene. (Foto:: Marco A. Breddin)

Vielversprechend sind fraglos die Bereiche. So geht’s unter anderem um die damals verwendeten Tools, die spektakulären Artworks und die Geschichte des Entwicklers Thalion. Dieser produzierte unter anderem „Dragonflight“ oder „Wings of Death“.

Ein attraktives Layout. (Foto:: Marco A. Breddin)
Ein attraktives Layout. (Foto:: Marco A. Breddin)

Geringes Interesse?

Ein Blick auf die bereits verfügbaren Leseproben, die ihr unter anderem auf der extra eingerichteten Webseite findet, sehen schon vielversprechend aus. Und trotzdem kommt die Kickstarter-Kampagne nicht in Fahrt. Obwohl sie bald beendet ist, wurde das Ziel von 26.208 Euro für die Finanzierung des Buches nicht erreicht. Gibt’s womöglich nicht genügend Fans des in den 1980er Jahren leistungsstarken Computers, der dank seiner MIDI-Schnittstelle auch gerne zum Komponieren von Musik verwendet wurde? Es hat fast den Anschein.

Möchtet ihr die Idee von Marco unterstützen, klickt euch zu Kickstarter und schießt Geld vor. Das eBook bekommt ihr schon für 15 Euro, das reguläre Buch für 35 Euro. Ab September 2016 soll mit der Auslieferung begonnen werden – wenn’s eben bei Kickstarter klappt. Dazu passend ist übrigens das lesenswerte Interview auf Pixelnostalgie. Vielleicht überzeugt euch das ja?

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