AuraVisor

Diese VR-Brille verspricht die vollständige Freiheit

29. Oktober 2015 • 8:53 Uhr

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Keine Einschränkungen mehr? (Foto: James Talbot)

Oculus Rift? HTC Vive? Benötigen immer eine Kabelverbindung zum Rechner. Die VR-Brille AuraVisor möchte dagegen die vollkommene Freiheit in virtuellen Welten bieten.

Eigenen Aussagen zufolge ist AuraVisor die erste VR-Brille, bei der ihr nicht mit einem Rechner verbunden sein müsst. Möglich wird es – welch Überraschung – durch einen integrierten Computer, der fest in die Peripherie verbaut wurde. Im Inneren befindet sich ein 5 Zoll großes 1080p-Display, das zusammen mit den verwendeten Linsen einen Betrachtungswinkel von 100 Grad verspricht. Ein Quadcore-Prozessor, WIFI, Bluetooth, HDMI-Port und USB fehlen nicht, letztlich reden wir hier allerdings über reguläre Smartphone-Technik. Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz, die VR-Inhalte sind also ggf. schon von Cardboard oder GearVR bekannte (Spiele-)Apps.

Der Akku soll bis zu sechs Stunden halten. (Foto: James Talbot)
Der Akku soll bis zu sechs Stunden halten. (Foto: James Talbot)

Keine neue Idee

Ohnehin reden wir bei AuraVisor über ein GearVR-Alternative, mit einigen Unterschieden: Zum einen dürfte die verwendete Hardware nicht im Ansatz so leistungsfähig sein, zum anderen benötigt ihr für die Verwendung der VR-Brille kein separates Smartphone. Es ist also eine kabellose Komplettlösung, die den Einstieg in fiktive Szenarien erleichtern möchte.

Ebenfalls klingt der Preis ansprechend: Für unter 250 Euro könnt ihr euch ein Exemplar sichern, schießt ihr schon jetzt Geld bei Kickstarter vor. Die Finanzierung ist fast abgeschlossen, die Verantwortlichen werden wohl bis zum Ende der Crowdfunding-Kampagne ihre gewünschten 100.000 Britische Pfund eingesammelt haben. Und bis Mai 2016 soll AuraVisor ausgeliefert werden, teils auch mit einem Game-Controller für die Steuerung und Orientierung in VR-Welten.

Ein Controller für die Steuerung. Der Akku soll bis zu sechs Stunden halten. (Foto: James Talbot)
Ein Controller für die Steuerung. Der Akku soll bis zu sechs Stunden halten. (Foto: James Talbot)

Nehmt eine herkömmliche VR-Brille für Smartphones, steckt euer Telefon rein und erhaltet letztlich genau das, was euch AuraVisor bieten will. Nicht mehr, nicht weniger. Die völlige Freiheit mag gegeben sein, nur reden wir nicht über Inhalte, die eine Oculus Rift bieten kann, sondern nur Smartphone-Technologie. Trotzdem: Solch eine Konstruktion ist gar nicht mal uninteressant für alle, die kein modernes Mobiltelefon besitzen, aber sich für VR begeistern können.

Weitere Informationen bekommt ihr auf der offiziellen Webseite und bei Kickstarter.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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