Bad Ass HoverWASP Quadcopter

Flugdrohne für hochwertige Videoaufnahmen

22. November 2012 • 8:00 Uhr

Teilen:
Er sieht eigenartig aus? Ach, was... (Foto: hoverwasp.com)

Um ehrlich zu sein, haben mich bisher noch nicht allzu viele ferngesteuerte Drohnen und Helikopter überzeugt. Mal enttäuschen sie durch eine extrem kurze Flugzeit, ein anderes Mal wirken die Geräte nicht sonderlich wertig. Und etwas Angst vor einer Steuerung mittels Smartphone habe ich auch. Was, wenn mir das Telefon aus den Händen rutscht? Stürzt dann mein teurer Flieger ab?

Die Frage müsst ihr euch beim Badd Ass HoverWASP RC Quadcopter gar nicht stellen. Hier gibt’s eine richtige Fernbedienung und noch mehr. Nämlich ein stabiles, recht großes Flugobjekt, das durchaus eine Mischung aus Quadrocopter und Drohne darstellt. Vier Propeller, die in einer X-Form angeordnet sind, sollen für eine Flugsicherheit sorgen. Jeder dieser erhielt einen eigenen Motor, der integrierte Akku lässt sich austauschen. Maximal 15 Minuten könnt ihr mit diesem immerhin euren Spaß haben. Aber es gibt noch weitere Besonderheiten…

Gegenüber anderen Varianten soll der Bad Ass HoverWASP RC Quadcopter relativ einfach zu bedienen sein. Durch GPS-Anbindung kann er auch an einer Position fixiert werden, ebenso soll das Ding durch automatische Stabilisatoren allgemein recht ruhig fliegen.

Standardmäßig funkt der Flieger über einen 2,4GHz-Empfänger – neun Kanäle stehen zur Auswahl. Am interessantesten finde ich allerdings die Möglichkeit, eine Kamera auf den Quadcopter zu stecken. Die Erfinder bereiteten hier einen Einschub für die populären GoPro-Kameras vor. Und schaue ich mir das Video der Tüftler an, bin ich schon sehr angetan von den Ergebnissen.

Leider hat der Bad Ass HoverWASP RC Quadcopter seinen Preis. Die Standard-Variante ohne Kamera kostet 790 US-Dollar, bessere Modelle mit GPS und einem selbständigen Zurückfliegen zum Ausgangspunkt beginnen bei 1050 US-Dollar. Für 1799 Dollar wird ab Dezember 2012 das Spitzenmodell mit Video-Transmitter und First-Person-View-Kamera erhältlich sein. Aber nur dann, wenn die Macher bei dem Crowdfunding-Portal Kickstarter ihre anvisierten 25.000 US-Dollar zusammen bekommen. Schlecht sieht es nicht aus, denn die 15.000 Dollar wurden bereits geknackt.

Ihr habt genügend Geld und euch überzeugt der Quadcopter? Dann schießt doch bei Kickstarter schon euer Geld vor? Details erhaltet ihr übrigens auf der offiziellen Webseite.

Hätte ich die Summe übrig – das wäre meine Wunschflugdrohne….

Teilen:

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 22. November 2012 at 10:11