BERO

Mini-Androide zum Spielen und Programmieren

2. September 2012 • 8:00 Uhr

Teilen:
BERO - der kleine Roboter, der viel kann. (Foto: Kickstarter)

Und wieder etwas aus der Kategorie „willichhaben“. BERO von dem New Yorker Unternehmen Reality Robotics Limited ist ein 10 Zentimeter großer Roboter, der das tut, was ihr wollt. Wenn ihr mögt. Die kleine Maschine, die dem Google-Androiden zum Verwechseln ähnlich sieht, verfügt über eine Schnittstelle zu aktuellen Smartphones, über Bluetooth  nehmt ihr Verbindung zu ihm auf und kontrolliert ihn nach Herzenslust. Oder ihr bringt ihm selbst Eigenschaften und Verhaltensmuster bei.

Möglich macht dies wieder einmal die offene Arduino-Plattform, auf der BERO basiert. Dank OpenSource-Hardware- sowie Software ist der Roboter frei programmierbar, sofern ihr dazu in der Lage seid. Alternativ möchten die Erfinder auch passende Apps für iOS und Android anbieten, beispielsweise, wenn ihr nur mit ihm spielen wollt. BERO ist in der Tat sehr flexibel, denn in dem Plastikgehäuse stecken im besten Fall bis zu sechs Motoren, durch die ihr die Arme, die Beine oder den Kopf bewegen könnt. Hinzu gesellen sich ein Speaker, damit er quasi auch sprechen kann, und leuchtende LEDs. Mittels eines microSD-Kartenslot darf er sogar Musik abspielen, Hobbybastler sind zudem in der Lage, die Betriebssoftware (Firmware) zu manipulieren und BERO somit vielseitiger zu gestalten.

Leider ist BERO noch nicht ganz fertig. Daher sammelt Reality Robotics Limited bei dem Crowdfunding-Portal Kickstarter Geld ein, die anvisierte Summe ist mit 38.900 Dollar recht niedrig gehalten. Nach einem Tag wurde bereits die Hälfte erreicht, was mich nicht wundert. Schließlich erhaltet ihr hier einen vollwertigen Roboter mit unzähligen Möglichkeiten.

Was mir persönlich nicht ganz so gut gefällt: Abhängig von dem Preis, den BERO zukünftig kosten wird bzw. den ihr bei Kickstarter vorschießt, erhaltet ihr entweder nur die äußere Fassade als Schmuck für den Schreibtisch (35 Dollar inkl. Versand) oder die Komplett-Ausführung mit sechs Motoren und Bluetooth (189 Dollar und mehr). Es gibt auch Modelle mit weniger Funktionen. Aber mal ehrlich: Wer will schon Kompromisse eingehen und auf Elemente verzichten? Sei’s drum – ab Dezember 2012 soll BERO erhältlich sein. Dann wohl in mehreren Farbvarianten.

Interesse geweckt? Helft beim „Backen“ des Projektes oder erfahrt mehr über die technischen Hintergründe und Besonderheiten von BERO. Auf der Kickstarter-Webseite.

Teilen:



Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


Schlagwörter: , , , , , ,

Zuletzt aktualisiert: 11:20 Uhr

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 2. September 2012 at 11:09