CogniToys

Plastikdino wächst gemeinsam mit Kindern

20. Februar 2015 • 13:03 Uhr

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Ist er nicht süß? (Foto: Kickstarter)

Spielzeuge, die eine künstliche Intelligenz erhalten, sind der Trend der nahen Zukunft. Sogar Mattel spendiert Barbie auf gewisse Weise ein Gehirn. Und der Plastikdinosaurier von Elemental Path nimmt Verbindung zu einem Supercomputer von IBM auf. Wozu?

CogniToys nennt das Startup Elemental Path sein erstes Gerät, das auf moderne Art und Weise Kinder bespaßen möchte. Der recht niedlich aussehende Dino erhält in erster Linie Zugriff zum Internet, von dort bekommt er seine „Intelligenz“, die IBMs Supercomputer Watson produziert. Letztlich reden wir hier über ein nicht mehr neues Konzept: Die Spracheingaben der Kinder werden digitalisiert, zum Rechner geschickt und ausgewertet. Reaktionen oder Antworten kommen postwendend und werden über den Lautsprecher ausgegeben. Allerdings werden hier Informationen gespeichert, jeder Dino soll über eine individuelle Persönlichkeit verfügen und sich auch das Gegenüber merken. Gemeinsam spielt und lernt man, hat Spaß.

Sehr interessant klingt meiner Auffassung nach der Aspekt, dass das „Tier“ wie auch das spielende Kind wächst. Der Charakter bekommt zunehmend Profil, der Dino wird älter und vielleicht auch reifer. Leider gehen die Macher nicht ins Detail, spannend könnte dieses Feature allerdings sein. Beispielsweise, wenn ein CogniToy nach und nach cleverer wird und sich dem Intellekt des Nutzers anpasst. Vermutlich aber reden wir hier über eine gewisse Lernfähigkeit wie bei Siri.

In jedem Fall kommt der Ansatz der CogniToys sehr gut an. Bei Kickstarter wurden die anvisierten 50.000 US-Dollar längst eingenommen, viele Eltern wollen wohl einen Saurier für 100 US-Dollar haben. So viel kostet es, möchtet ihr euch ein Exemplar sichern. Gegenüber besagter Hello Barbie oder Cayla sehe ich zwar noch keine sensationellen neuen Ideen, aber schauen wir mal, was da noch kommt. Ich hoffe sehr auf den Aspekt des „Wachsens“.

Weitere Details bekommt ihr bei Kickstarter.

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