Cubetto

Programmieren lernen ohne Bildschirm

3. Juli 2016 • 14:20 Uhr

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Cubetto heißt der Würfel. (Foto: Primo Toys)

Früh übt sich, wer Programmierer werden will. Mit Cubetto sollen Kids ganz ohne Computer ein Verständnis fürs Coden erlernen. Ein ungewöhnlicher Ansatz.

Cubetto von Primo Toys ist schon jetzt ein Erfolg. Via Crowdfunding nahm das Team im April 2016 schon knapp 1,6 Millionen US-Dollar ein, bei Cannes gewann das Startup den Goldenen Löwen in der Kategorie Produktdesign. Und das ist in der Tat eigenwillig. Denn einerseits erhalten Kinder eine süße Holzkiste, andererseits eine Art Controller, der die eigentliche Programmierung ermöglicht.

Das Eingabegerät. (Foto: Primo Toys)
Das Eingabegerät. (Foto: Primo Toys)

Indirekte Kontrolle

Ziel ist es, dem namensgebenden Cubetto, das ist die besagte Holzkiste, dabei behilflich zu sein, nach Hause zu kommen. Durch das Anordnen von kleinen Blöcken auf dem Controller gibt man Richtungen vor, sorgt für Beschleunigung und Richtungswechsel. Das, was die Kleinen hier anordnen, führt Cubetto aus. Ursache und Wirkung werden so prompt dargestellt. Der kleine Holzroboter bewegt sich auf einer speziellen Weltkarte, die allerlei Hindernisse offenbart. Und diese müssen mit der korrekten Programmierung überquert werden.

Schönes Holzdesign. (Foto: Primo Toys)
Schönes Holzdesign. (Foto: Primo Toys)

Abwechslung?

Cubetto verfügt über nötige Räder auf der Unterseite, im Inneren steckt also auch Technik. Aber wie eingangs erwähnt: Bildschirm, Computer, Tastatur – nichts davon wird benötigt. Im Herbst 2016 kommt das Set auch nach Deutschland, eine Vorbestellung ist schon jetzt auf der offiziellen Webseite möglich. 225 US-Dollar kostet der Spaß. Ich bin nur etwas skeptisch: Könnten Routine und Langeweile nicht etwas zu schnell aufkommen? Die Optionen scheinen mir aufgrund der World Map dezent begrenzt zu sein? Andererseits sind schon jetzt Erweiterungen mit anderen Karten geplant – die kosten dann extra.

Weitere Details erhaltet ihr direkt beim Hersteller.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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