Death Star

Todesstern aus Star Wars als Hologramm

13. August 2013 • 8:35 Uhr

Teilen:
Schicker Todesstern, oder? (Foto: Craig A. Evans)

So einen Todesstern könnte man schon gebrauchen. Habt ihr mal einen schlechten Tag, zerstört ihr mit diesem…tja…irgendwas halt! Ein paar Rebellen-Schiffe oder Planeten – es wird sich schon etwas finden. Dumm nur, dass dies eine Erfindung von den Schöpfern von „Star Wars“ ist, so ein Death Star existiert doch gar nicht! Falsch!

Denn ein paar Studenten der britischen Universität in Leeds bastelten einen Todesstern mittels an sich regulären Bauteilen. Klar, er ist etwas kleiner und passt wohl auf einen Schreibtisch. Aber er ist trotzdem ziemlich beeindruckend, findet ihr nicht auch?

Die Studenten in dem Fachbereich Electronic & Electrical Engineering verwendeten unter anderem einem Raspberry Pi, den sie im Zentrum des zu erschaffenden Todessterns setzen. Um ihn herum wurde ein Ring mit LEDs montiert, der in der Lage ist, sich 300 Mal pro Minute zu drehen. Der Minicomputer steuert die Leuchten sowie die Motoren, heraus kommt bei Dunkelheit ein „Star Wars“-Todesstern. Sicherlich auch durch die verzögerte Wahrnehmung der Augen entsteht so ein glaubwürdiges 3D-Bild, das einem Hologramm wohl am ähnlichsten ist.

Im ausgeschalteten Zustand. (Foto: Craig A. Evans)
Im ausgeschalteten Zustand. (Foto: Craig A. Evans)

Schade eigentlich, dass die Schöpfer keine genaue Bauanleitung zur Verfügung stellen. Zumindest die Komponenten scheinen handelsüblich zu sein. Einzig an die schützende Plastikkugel um die Technik herum dürftet ihr nicht so leicht herankommen. Der sogenannte POV Globe stammt ebenfalls von den Studenten der Uni und bietet allerlei denkbare Einsätze. Was genau dahinter steckt, wird auf der extra eingerichteten Webseite deutlich. Dank der offenen Plattform (Raspberry Pi) kann man die Kugel samt Hardware mit allerlei Funktionen ausstatten. Bei einer Demo wurde sogar „Super Mario World“ gespielt in einem Emulator. Nur dabei wurde ersichtlich, dass sich die LEDs wohl zu langsam für ein flüssiges Bild bewegen…

Trotzdem ein spannender Ansatz, oder?

(via dvice)

Teilen:

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 13. August 2013 at 8:08