DIY Gamer Kit

Eigenbau-Handheld für Bastler & Programmierer

24. Oktober 2013 • 9:59 Uhr

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Das komplett zusammengefügte DIY Gamer Kit (Foto: Technology Will Save Us)

Kein Geld für eine PS Vita, einen Nintendo 3DS oder wenigstens den 2DS? Dann hilft nur eines: Man baut sich einfach sein eigenes Handheld zusammen, für das man anschließend auch noch selbst die Spiele programmiert! Ein guter Plan, oder? Und passenderweise ermöglicht genau dies das DIY Gamer Kit von Technology Will Save Us.

Abhängig vom eigenen Können soll es bereits innerhalb von zwei Stunden möglich sein, die Einzelteile des Bausatzes (zu denen unter anderem eine Arduino-Platine gehört) zu einem lauffähigen Handheld zusammenzubasteln und sein erstes Game zu erstellen. Allerdings sollte man zumindest ein wenig im Umgang mit einem Lötkolben geschult sein, da man sich ansonsten erst gar nicht an die Fertigstellung des DIY Gamer Kit zu wagen braucht.

Um danach das 64 Pixel große Display des Handhelds zum Leben zu erwecken, stellen die Macher des DIY Gamer Kit eine Programm-Bibliothek zur Verfügung, die teilweise selbst entwickelt wurde und zu einem anderen Teil von der Arduino-Plattform stammt. Dank eines integrierten Summers können die Spiele sogar mit Sound untermalt werden. Über eine kabellose Infrarot-Verbindung ist es sogar möglich, mehrere Do It Yourself-Handhelds zu (natürlich selbst erstellten) Multiplayer-Matches miteinander zu verlinken.

Haben wir nun euer Interesse an dem DIY Gamer Kit geweckt? Dann erhaltet Ihr weitere Informationen rund das Handheld der Marke Eigenbau in diesem Artikel auf der Technology Will Save Us-Website.


Wer hingegen gleich loslegen möchte, kann auch sofort im TWSU-Shop vorbeisurfen und sich für 50 britische Pfund (ca. 59 Euro) sein eigenes Exemplar sichern, welches aber leider erst in gut zwei, drei Wochen ausgeliefert wird. In fast die gleiche Richtung geht übrigens das Mignon Game Kit, das auch hierzulande angeboten wird. Auch hier kommt Arduino zum Einsatz.

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Ein Kommentar

  1. Ich hatte es mir mal gekauft und mittlerweile auch ein paar Spiele programmiert und Tutorials dafür geschrieben: http://www.topfree.de/diygamer

    Der Preis ist natürlich etwas happig, mit Versand und Co ist man da bei über 90 Euro für das bereits zusammengebaute Kit. Ansonsten aber eine ziemlich nette Spielerei, wenn man kleine Spiele programmieren möchte.

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