DJI Mavic Pro

Hightech-Drohne zum Zusammenklappen

28. September 2016 • 10:16 Uhr

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Nicht ganz so stylisch wie der Konkurrent... (Foto: DJI)

Aus der Drohne wird zunehmend ein Lifestyle-Gadget. Mit der Mavic Pro präsentiert DJI einen schicken Quadrocopter mit Massenmarkt-Tauglichkeit.

GoPro war mit der Vorstellung der Karma etwas schneller, denn nüchtern betrachtet handelt es sich bei der Mavic Pro um ein nicht zufällig sehr ähnliches Konzept. Auch die neue DJI-Drohne lässt sich zusammenklappen, sodass sie spontan in Rucksäcken verstaut werden kann. An einem Drei-Achsen-Gimbal befindet sich die Kamera, die Aufnahmen in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde bzw. 1080p mit 120fps schießen kann.

Die Kamera lässt sich nicht wechseln. (Foto: DJI)
Die Kamera lässt sich nicht wechseln. (Foto: DJI)

Mit GPS

Gegenüber dem direkten Konkurrenten von GoPro verfügt die DJI Mavic Pro über GPS (und GLONASS), das bei cleveren Flugfunktionen genutzt wird. Sensoren und Ultraschall-Entfernungsmesser sowie fünf kleine Kameras versprechen einen sicheren Flug, aber auch für Autopilot-Elemente wie das selbständige Folgen von Personen oder Objekten werden diese eingesetzt.

Die Kontrolle erfolgt über eine Fernbedienung oder die DJI Go App, auf Wunsch auch in Kombination. Steuert die Drohne mit der Remote und betrachtet das Geschehen live auf eurem Smartphone-Display. Entfernungen bis zu 7km sind vorgesehen. Die GoPro Karma setzt dagegen auf eine Controller-Lösung mit integriertem Bildschirm.

Die Remote mit Smartphone-Halterung. (Foto: DJI)
Die Remote mit Smartphone-Halterung. (Foto: DJI)

Digitaler Gartenzaun

Geschwindigkeiten zwischen 3,6 km/h (Tripod-Modus für ruhige Aufnahmen) und 65 km/h (Sport-Modus) schafft der kleine Copter, Frontakollisionen werden dagegen nur bis maximal 36 km/h dank der Kameras vermieden. Vorsicht ist also geboten. Wichtige Elemente sind weiterhin das DJI Geofencing-System, bei dem das Eindringen in Flugverbotszonen automatisch verhindert wird. Auch plötzliche Höhenänderungen, beispielsweise in bergigen Landschaften, kann die Mavic Pro selbständig erkennen.

Ab Mitte Oktober 2016 beginnt die Ausliefeung. Für 1199 Euro bekommt ihr die Komplett-Lösung mit Kamera und Controller. Für 300 Euro mehr erhaltet ihr zusätzlich eine zweite Batterie, ein Autoladegerät, eine Schultertasche zum Verstauen und weiteres Zubehör. Insgesamt ist die Mavic Pro damit günstiger als die aktuellen Phantom-Modelle, aber auch etwas teurer als die GoPro Karma, die allerdings andere Vorzüge bietet. Beispielsweise den „Selfie-Stick“ für ergänzende Einsatzzwecke. So oder so: Es ist nicht gerade leicht, sich zwischen beiden Drohnen zu entscheiden. Oder?

Zusammengeklappt. (Foto: DJI)
Zusammengeklappt. (Foto: DJI)
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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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2 Kommentare

  1. Ich find vor allem den Preis sehr attraktiv. Außerdem bin ich sehr gespannt, wie sich das ganze auf die Phantom Reihe auswirken wird. Finde es aber beachtlich, was DJI da abliefert. Ich freue mich schon, die Drohne testen zu dürfen.

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    • Ja, das frage ich mich aus: Was wird da aus der Phantom-Reihe? Ich schätze allerdings, dass man hier eher so die Lifestyle-Kundschaft ansprechen möchte. Wie GoPro mit der Karma…

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