DJI Phantom 4

Ein Traum von einer Drohne

2. März 2016 • 0:06 Uhr

Teilen:
Mit intelligenten Features. (Foto: DJI)

Sie wird immer besser. DJI präsentiert mit der Phantom 4 die neueste Ausgabe der hauseigenen Spitzen-Drohne. Noch intelligenter und in vielerlei Hinsicht optimiert ist der Quadrocopter erneut ein echter Traum.

Die Chinesen haben sich richtig ins Zeug gelegt, um die ohnehin schon eindrucksvollen Phantom 3-Modelle weiter zu verfeinern. Ein Highlight ist das Obstacle Sensing System, das durch zwei Front-Kameras ermöglicht wird. Diese sorgen dafür, dass Hindernisse erkannt werden. Auf Wunsch umfliegt die Phantom 4 diese automatisch oder wendet selbständig, sollte sich keine alternative Route finden lassen. Dies funktioniert freilich nur, wenn die Phantom 4 vorwärts fliegt. Auf der Unterseite befinden sich zwei weitere Sensoren, die zudem eine sichere Landung versprechen.

Das Design wurde auch verändert. (Foto: DJI)
Das Design wurde auch verändert. (Foto: DJI)

Hilfreiche Modi

Faszinierend ist ein weiteres Element: Markiert auf eurem Smartphone ein zu verfolgendes Objekt bzw. eine Person, die KI der Phantom 4 übernimmt den Rest. Der Follow-Mode führt den Autopilot-Gedanken konsequent fort – ihr könnt beispielsweise Autos, Fahrradfahrer, Tiere und dergleichen auswählen. Wichtig ist, dass die Drohne in Sichtweite ist, dann wird nicht einmal ein Gerät mit GPS benötigt. Wow! Ferner dürft ihr auf dem Display eures Tablets auf einer Karte einfach ein Ziel antippen (TapFly), das von der Phantom 4 angesteuert wird. Auch hier übernimmt die KI das Überprüfen der Umgebung und das Umfliegen der Hindernisse. Zurück kommt sie natürlich auch.

Die Kamera nimmt in 4K auf. (Foto: DJI)
Die Kamera nimmt in 4K auf. (Foto: DJI)

Optisch gibt’s auch Änderungen. Die Hülle ist geschliffen, der Unterbauch besteht aus einem leichten, stabilen Verbundsstoff. Zugleich wird der Gimbal verstärkt, die Motoren wurden auch weiterentwickelt. Die Propeller sollen nun nicht mehr im Bild sichtbar sein – auch nicht bei höheren Geschwindigkeiten. Apropos: Im neuen Sport-Modus schafft die Phantom 4 stolze 72 km/h (45mph). 20 Meter pro Sekunde ist wahnsinnig schnell und eignet sich wohl eher für erfahrene Piloten.

Das ist alles dabei. (Foto: DJI)
Das ist alles dabei. (Foto: DJI)

Längere Flugzeit

Schön: Der optimierte Akku hält jetzt bis zu 28 Minuten durch. Die maximale Reichweite beträgt 5 Kilometer, was man wohl praktisch nicht in Deutschland ausnutzen darf. Die Kamera filmt in 4K bei 24, 25 und 30 Bildern pro Sekunde sowie bei 60 oder 120 Bildern pro Sekunde in 1080p.

Ich bin ja (schon wieder in eine Phantom) verliebt. Ab dem 15. März 2016 soll die Phantom 4 lieferbar sein. Allerding geht sie preislich bei 1599 Euro los und ist damit teurer als der Vorgänger zum Launch. Die Phantom 3 wird übrigens in den teureren Varianten weiterhin erhältlich sein und günstiger werden.

Weitere Details gibt’s direkt bei DJI. Hach. So schön das Teil…

Teilen:

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 25. Mai 2016 at 18:05