Dream Cat

Die Roboterkatze zum Schmusen und Liebhaben

19. Juni 2014 • 8:53 Uhr

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Sieht fast aus wie echt!? (Foto: fayobserver.com)

Wenn es um das Thema „Roboter für den Heimgebrauch“ geht, dann ist man wohl in keinem anderen Land so kreativ wie in Japan. Von Honda stammt beispielsweise der humanoide Roboter Asimo, Toyota schickte im letzten Jahr den kleinen mechanischen Raumfahrer Kirobo auf die Internationale Raumstation ISS und Sony veröffentlichte bereits 1999 seine erste Version des Roboterhunds Aibo. In diese Kerbe schlägt nun auch das Unternehmen Sega Toys (eine Tochter der Sega Sammy Holdings Inc., zu der auch der Videospiele-Entwickler- und -Publisher gehört) mit seiner Roboterkatze Dream Cat.

Dieses komplett befellte mechanische Haustier ist an Stirn, Gesicht, Brust und Rücken mit Sensoren ausgestattet, die bei sanfter Berührung ein leises Maunzen und anschließendes Schnurren auslösen. Wer sich beim Streicheln besonders ins Zeug legt, schafft es vielleicht sogar, dass sich die Dream Cat von ihrer sitzenden in eine liegende Position begibt, ihre beweglichen Äuglein schließt und sanft entschlummert. Packt man die Miezekatze hingegen am ebenso beweglichen Schwanz, dann handelt man sich schon einmal ein Fauchen ein.

Immerhin scheint das Kätzchen aber über keine Krallen zu verfügen, um damit ihrem Unwillen schmerzhaft Nachdruck zu verleihen. Weiterhin braucht man kein Geld für Katzenfutter ausgeben, muss sich nicht täglich um das Katzenklo kümmern und liegen nicht überall in der Wohnung Katzenknäuel oder ab und an mal ein wenig Erbrochenes herum. Und Tierhaar-Allergiker müssen sich auch keine Sorgen machen. Dafür scheint es der Dream Cat aber nicht möglich zu sein, frei durch die Umgebung zu wandern. Sie scheint eben voll und ganz auf Schoßkatze getrimmt.

In Japan ist die Dream Cat bereits seit längerer Zeit auf dem Markt. Allerdings präsentierte Sega Toys in diesem Monat auf der Tokyo Toy Show seine neueste Version, die ab Juli 2014 zum Preis von 12.000 Yen (knapp 90 Euro) erhältlich sein wird.

Ein ausführlicheres Video findet ihr unter diesem Link. Und wie euch am Ende des Spots vielleicht aufgefallen ist, bietet Sega Toys auch eine Art Dream Chick an. Das Roboterküken ist deutlich kleiner als die Dream Cat und verfügt auch nur über Sensoren am Kopf  und am Flügel. Dafür wird es aber zur Veröffentlichung im nächsten Monat auch bereits für 2.700 Yen (ca. 20 Euro) zu haben sein.

Wer nach weiteren Details rund um Roboterkatze und -küken sucht, wird direkt auf der offiziellen Produktseite fündig. Vorausgesetzt, man ist der japanischen Sprache/Schrift mächtig. Ansonsten hilft vielleicht ein wenig Geduld, denn unter Umständen zeigt sich der US-amerikanische Spielwarenkonzern Hasbro an den beiden Tierchen interessiert und veröffentlicht sie in westlichen Gefilden. Wow! Ich kann es ehrlich gesagt kaum noch erwarten…

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 11:27 Uhr

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