Drone n’Base

Drohnen-Kämpfe in der Wohnung

28. November 2015 • 14:28 Uhr

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Action im Wohnzimmer. (Foto: Drone N'Base)

Erlebt waghaslige Schlachten mit kleinen Quadrocoptern in den eigenen vier Wänden. Drone n’Base klingt fast nach einem fliegenden „Mario Kart“.

Besonders viel Spaß soll Drone n’Base mit Freunden machen, die sich alle jeweils einen robusten Mini-Quadrocopter schnappen, um diesen mittels Smartphone oder Tablet zu steuern. Via Bluetooth nimmt der stylische Flieger Verbindung zum mobilen Gerät auf, die maximale Flugzeit beträgt sieben Minuten. Bis zu 30 Meter kann er sich vom Spieler entfernen. 350 mAh Akku, 46 Gramm leicht, 3-Achsen-Gyroskop, 3-Achsen-Accelerometer, 3-Achsen Magnetometer – das ist man mittlerweile gewohnt. Doch ein paar Besonderheiten hat das Spielzeug zu bieten.

Drohne, Basis und Smartphone. (Foto: Drone n'Base)
Drohne, Basis und Smartphone. (Foto: Drone n’Base)

Mehr als nur Fliegerei

Da ist noch die namensgebende Basis. Dies ist ein kreisrundes Gebilde, das ihr auf dem Boden oder gar an der Wand platziert. Überfliegt ihr dieses mit eurer Drohne, erhaltet ihr – je nach Spielart – verschiedene virtuelle Powerups oder teilt der App mit, dass ihr einen Checkpoint erreicht habt. Dies ermöglicht allerlei Spielkonzepte, die dann tatsächlich an „Mario Kart“ und Rennspiele generell erinnern. Besagte Powerups können eine reale Beschleunigung der Drohne sein, genauso eine fünfsekündige Verlangsamung oder das Ausführen eines Stunts, der euch kostbare Zeit bei Wettrennen kostet. Alternativ bekommt ihr Schilde, Raketen oder eine umgedrehte Steuerung – für Unterhaltung ist im besten Fall also gesorgt. Durch Infrarot dürft ihr Gegenspieler direkt attackieren, was bei dem hohen Tempo der Flugobjekte sicherlich ordentlich herausfordernd ist.

Die Basis kann auch beschossen werden. (Foto: Drone n'Base)
Die Basis kann auch beschossen werden. (Foto: Drone n’Base)

Kein Erfolg?

Laut Aussagen der Hersteller soll sich Drone n’Base prima für Solisten eignen, die sich dann zum Beispiel an Checkpoint-Missionen versuchen. Mir klingt das alles mehr nach Multiplayer. Und ich bin auch etwas verwundert, wieso die Crowdfunding-Kampagne bei Indiegogo nicht sonderlich gut läuft. Zumindest scheint das anvisierte Ziel von 70.000 US-Dollar nicht erreicht zu werden, was die Erfinder nicht davon abhält, weiter an ihrer Idee zu werkeln. So oder so soll Drone n’Base ab August 2016 erhältlich sein, ihr könnt euch ab 200 US-Dollar ein Set mit zwei Drohnen, zwei Basis-Stationen, sechs Akkus, zwei Ladegeräten und Ersatz-Propellern sichern. Das klingt nach einem fairen Preis, oder?

Weitere Details bekommt ihr direkt bei Indiegogo und auf der offiziellen Webseite.

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