DynePods

Kleines Gadget wird zum ultimativen Hightech-Spielzeug für Kids

21. November 2014 • 8:59 Uhr

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Klobig. Und man kann sie auch wie eine Armbanduhr tragen. (Foto: Kickstarter)

Kleine, unscheinbare Geräte, die nicht wirklich hübsch aussehen, aber doch sehr viel beherrschen. Die DynePods sollen ein Erlebnisspielzeug für Kids werden, die selbst programmieren und experimentieren wollen.

Die Macher der DynePods haben ein Gadget erschaffen, das besonders vielseitig sein möchte. So befinden sich in dem quadratischen Gehäuse ein Vibrationsmotor, ein Buzzer, ein farbiger Bildschirm mit LEDs sowie diverse Sensoren, die Bewegungen und Gesten wahrnehmen. Zusätzlich ist die Hardware zum Arduino-Microcontroller kompatibel und kann via BLuetooth LE Verbindung zu mobilen Geräten wie Tablets aufbauen. Dadurch sind alle DynePods in der Lage, über das Internet bzw. die dazugehörige Internet of Toys-Plattform miteinander zu kommunizieren. Es ist sogar keine Schwierigkeit, die DynePods in LEGO-Baukästen zu integrieren.

Und wozu ist das gut? Tja, das liegt zum einen an den Besitzern selbst, die mittels passenden Apps die LEDs Individualisieren oder die DynePods in Game-Controller verwandeln. Auch kann man mit Freunden direkt über diese Peripherie kommunizieren, sich Nachrichten schicken oder richtiges Programmieren lernen. Hier sind Einsteiger- und Experten-Funktionen vorgesehen, also auch für ältere Kids und Erwachsene sollen die DynePods geeignet sein.

An sich ist der Ansatz schon ganz interessant. Nur habe ich das Gefühl, als hätten die Verantwortlichen Schwierigkeiten, ihre Vision der potentiellen Zielgruppe vernünftig zu erklären. Das offizielle Video verrät etwas zu wenig über die Möglichkeiten und Chancen, die die DynePods mit sich bringen. Eventuell ist das auch der Grund, wieso die aktuell laufende Kickstarter-Kampagne noch sehr weit von den anvisierten 30.000 US-Dollar entfernt ist. Dabei geht es preislich bereits ab 79 US-Dollar los, vorausgesetzt, ihr wohnt in den USA. Denn eine Lieferung nach Europa ist gegenwärtig nicht geplant. Schon ein zweiter Aspekt, der das „Spielzeug“ ggf. unattraktiver macht.

Weitere Details erhaltet ihr direkt bei Kickstarter. Aber wie angedeutet: Geld vorschießen dürft ihr als Europäer leider derzeit nicht. Vielleicht klappt’s mit der Finanzierung, dann sollen die ersten Exemplare im Juni 2015 ausgeliefert werden.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 19:58 Uhr

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