EmoSPARK

Emotionale (Spiel-)Konsole möchte euer Leben bereichern

18. Januar 2014 • 8:35 Uhr

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So wird EmoSPARK aussehen. (Foto: Indiegogo)

Auf den ersten Blick ist EmoSPARK ein kleiner Würfel, den ihr irgendwo, am besten in der Nähe eures HDTVs, in eurer Wohnung platziert. Doch dieses kleine Gerät soll zu einem Freund, einem Begleiter und einem intelligenten Helfer werden. Und er möchte für euch da sein, wenn ihr mal alleine seid. Und sei es nur, um ein Spielchen zu spielen.

EmoSPARK ist ein Android-basierter Rechner mit WIFI- und Bluetooth-Anbindung sowie einem integrierten Lautsprecher und einem Mikrofon. Als technische Basis setzt man auf einen 1,8GHz schnellen Quadcore-Prozessor, 2GB RAM, 8GB Flash-Speicher und eine spezielle Emotion Processing Unit, die in der Lage ist, mit gesammelten Informationen beispielsweise auf eure aktuelle Gemütslage zu reagieren. Vier RGB-LEDs ermöglichen Farbwechsel, durch eine Anbindung an Bluetooth-Lautsprecher ändert EmoSPARK sogar die abgespielte Musik.

Die Macher der futuristisch anmutenden Peripherie, die übrigens mit Android 4.2 läuft, haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine Maschine zu entwerfen, die auf euch eingeht. Seid ihr traurig, was u.a. anhand eurer Stimmlage wahrgenommen wird, handelt das Gerät selbständig. Es empfiehlt ebenso beliebte Inhalte bei Facebook, lässt euch ein Game zocken oder ruft Inhalte aus dem Internet ab – sofern ihr EmoSPARK an euren HDTV via HDMI angeschlossen habt. Wenn ihr wollt, könnt ihr mit dem Cube über ein Tablet oder Smartphone (iOS, Android) interagieren, wenn ihr mal nicht daheim seid.

Laut Aussagen der Erfinder sei EmoSPARK die erste Heimkonsole mit künstlicher Intelligenz, die vielerlei Hinsicht für euch eine Bereicherung darstellt. Beim Anschauen des offiziellen Videos habe ich das Gefühl, als sei das Gadget so etwas wie Siri oder eine weiterentwickelte Variante der Google Sprachsuche. Und irgendwie die Theorie schon faszinierend, findet ihr nicht auch?

EmoSPARK ist mal wieder kein finales Produkt. Bei Indiegogo sammeln die Verantwortlichen aktuell 100.000 US-Dollar ein – das Ziel wurde noch nicht erreicht. Sollte es klappen, könnten die fertiggestellten Geräte bereits im Mai 2014 ausgeliefert werden. Preislich geht’s bei 249 US-Dollar (zzgl. 35 Dollar Versand) los. In Anbetracht der technischen Daten wäre das schon eine teure Spielkonsole, sollten die KI-Elemente und die emotionalen Aspekte nicht so wie versprochen funktionieren.

Weitere Details bekommt ihr bei Indiegogo.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 14:44 Uhr

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