Emotiv EPOC

Action-Adventure Son of Nor mit Gedankenkraft kontrollieren

13. Mai 2013 • 14:01 Uhr

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Steuerung mit eurem Gehirn? Ob das wirklich funktioniert? (Foto: Agentur Marchsreiter)

Die Idee, Spiele mit Gedankenkraft zu kontrollieren, ist nicht grundsätzlich neu. Myndplay beispielsweise versucht schon seit geraumer Zeit, uns diese Art der Steuerung schmackhaft zu machen – den Massenmarkt hat die Peripherie für den Kopf nicht erreicht. Ob es EPOC von dem Unternehmen Emotiv schafft?

EPOC ist ebenfalls ein Headset, das ihr auf euren Kopf setzt. Dank 14 Sensoren sollen eure Hirnstörme und somit auf gewisse Weise eure Gedanken schnurlos an einen Computer (Windows, Linux, Mac OS X)) übertragen und dort ausgewertet werden. Ein zusätzliches Gyroskop bestimmt zusätzlich die richtige Position für eine optionale Bewegungssteuerung. Alle weitere übernimmt die Software: Sogenannte Detection Suites ermöglichen es, Spielfiguren zu bewegen, mit diesen zu interagieren und die Verhalten des Nutzers umzusetzen. Lächelt ihr, ändert ihr beispielsweise die Mimik des Charakters in einem Game. In Echtzeit sollen Emotionen festgestellt und in Spielen berücksichtigt werden. Wie wäre es, wenn sich die Musik abhängig von eurem Empfinden anpasst? Und dann ist da noch das Wahrnehmen kognitiver Elemente. Aktiviert durch euren nicht geäußerten Wunsch Superfähigkeiten in einem Rollenspiel.

Und da wären wir beim Thema. Bisher wird EPOC nicht offiziell von Spielen unterstützt,  ändern möchte dies das Studio stiallalive. Die Jungs basteln gerade an dem Action-Adventure „Son of Nor“, das via Kickstarter finanziert werden soll.  150.000 US-Dollar möchte man zusammen bekommen, 1/3 hat man immerhin schon erreicht. Das eigene Abenteuer soll von EPOC Gebrauch machen, um ein neuartiges Spielerlebnis mittels Telekinese zu erschaffen. Wie genau das aussehen soll? Das zeigt ein Video.

Ein wenig habe ich zwar schon das Gefühl, hier könnte es sich um einen Fake handeln. Aber sollte das in der Tat so funktionieren, wäre EPOC schon ein spannendes Eingabegerät, oder?

EPOC gibt’s schon jetzt für knapp 300 US-Dollar auf der Hersteller-Webseite zu kaufen. „Son of Nor“ dagegen braucht noch etwas Zeit und Geld. Sollte die Finanzierung via Crowdfunding klappen, möchten die Entwickler EPOC vollständig ausnutzen.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 14:01 Uhr

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