Father.IO

Lasertag-Shooter mit AR- und MMO-Elementen in eurer Stadt

25. Februar 2016 • 14:16 Uhr

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Der Park wird zum Schlachtfeld. (Foto: Father.io)

Lasertag, Augmented Reality, Egoshooter und MMO in einem Spiel? Bei Father.IO bewaffnet ihr euch mit Smartphones und kämpft im echten Leben.

Die Macher von Father.IO möchten moderne Elemente auf clevere Art und Weise verbinden: Schnappt euch euer Smartphone mit dazugehöriger Father.IO-App, steckt eine Peripherie namens „Inceptor“ an das Telefon und legt los. Das Gadget wird via Bluetooth mit eurem Handy (iOS oder Android) verbunden, eine Reichweite von bis zu 50 Metern wird versprochen. Wofür? Nun, um andere Spieler in naher Umgebung zu orten oder mit Infrarot zu „beschießen“. Hier kommen dann die Shooter- und Lasertag-Elemente zum Tragen.

Über 12 Millionen Locations

Interessant sind vor allem die potentiellen Möglichkeiten: Das Smartphone dient nicht nur als Radar und Waffe, sondern auch als HUD, das zusätzliche Informationen über eure Mitspieler oder Konkurrenten darstellt. Ob ihr gemeinsam oder gegeneinander vorgeht – das ist von dem jeweiligen Spielmodus abhängig. Gekämpft wird in natürlichen Umgebungen, also ggf. im Park oder in der Einkaufsstraße. Als Basis nutzen die Verantwortlichen Kartenmaterial von OpenStreetMap. Von über 12 Millionen geeigneten Locations weltweit ist die Rede.

In Echtzeit und fast lagfrei. Ob das klappt? (Foto: Father.io)
In Echtzeit und fast lagfrei. Ob das klappt? (Foto: Father.io)

Spannend klingen weitere Ansätze. So existiert auch ein Commander-Modus, in dem ein Spieler gemütlich an seinem Rechner sein Team koordiniert und sieht, wie sich dieses im Kampf gegen den „Feind“ schlägt. Zig virtuelle Waffen, Boni und Ideen für die Zukunft, in der man auch die Smartwatch oder gar (fiktive) Quadrocopter in die Schlacht einbeziehen kann, machen deutlich: Erfinder Francesco Ferrazzino hat sich mit seinen Kollegen viele Gedanken gemacht.

Wird es was?

Trotzdem ist noch unklar, ob aus Father.IO letztlich was wird. Bei Indiegogo sollten 50.000 US-Dollar eingenommen werden, das Ziel wurde aufgrund des niedrigen Preises der nötigen Inceptors (aktuell ab 20 US-Dollar) schnell erreicht. Aber mir klingt das alles etwas zu gut, als dass mit dem Start schon im Sommer 2016 begonnen werden könnte. Wenn doch, dann könnte das echt ein ziemlich action- und facettenreiches RL-Erlebnis werden. Dennoch: Ähnlichen Spielen wie LyteShot scheiterten in der Vergangenheit bereits an der Umsetzung…

Wollt ihr mehr erfahren oder Geld geben? Klickt euch zu Indiegogo.

Danke an Chris für den Tipp.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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