FitScales

Wii Balance Board mit Android-Geräten verwenden

3. Mai 2013 • 10:58 Uhr

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Die App FitScales lässt euch das Balance Board am Smartphone nutzen. (Foto: Google Play)

Habt ihr euch damals ein Balance Board für die Wii gekauft? Und jetzt verstaubt die Peripherie, da ihr lieber am Tablet oder Smartphone zockt, statt auf dem weißen Brett Sport zu treiben? Tja, Zeiten ändern sich. Wobei – wieso verbindet ihr nicht das Board mit eurem Touchscreen-Gerät? Eine kleine App macht’s möglich.

„FitScales“ heißt die Software, die ihr kostenlos für euer Mobiltelefon bzw. Tablet mit Android vom Google Play Store downloaden könnt. Die App verbindet sich via Bluetooth (wird also vorausgesetzt) mit dem Balance Board. Eine einmalige Synchronisation ist nötig, danach dürft ihr das Zubehör beispielsweise als Eingabegerät verwenden. Daten können von anderen Apps wie „RunKeeper“ oder „Fitbit“ ausgewertet werden. In erster Linie könnt ihr das Balance Board als Körperwaage einsetzen, euer Gewicht wird auf dem Smartphone dargestellt. Oder ihr lasst euch von „FitScales“ euren Body-Mass-Index berechnen.

Die Grundidee besitzt aber viel Potential, die andere Entwickler nutzen können. Denn „FitScales“ ist OpenSource, den Quellcode können Programmierer kostenlos beziehen. Denkbar wäre es, dass zukünftig weitere Fitness-Spiele erscheinen, die das Balance Board unterstützen. Somit könnte man das Ding zu neuem Leben erwecken – wäre ja nicht schlecht, oder? Dass die Grundidee des Boards nicht übel ist, zeigt das aktuelle Stinky Footboard, das für den PC im Jahresverlauf erscheint und erst kürzlich bei Kickstarter erfolgreich finanziert wurde. Ein gewisses Interesse ist nach wie vor bei Spielern vorhanden.

Wichtig zu wissen: Möchtet ihr das Balance Board später wieder an der Wii verwenden, müsst ihr es nur neu mit der Konsole synchronisieren. Also alles kein Problem, kaputt macht ihr nichts.

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2 Kommentare

  1. Es gibt „RVL-WBC-01“-Geräte die nicht kompatibel sind?

    Zuerst habe ich Pairing per BT-Menü versucht.
    Er verlangt eine PIN, obwohl es angeblich keine PIN gibt.
    Ich kann aber auch nicht einfach ohne Eingabe einer Zahlenfolge absenden, da das Feld dann grau ist.
    0000, 1111 und 1234 sind falsch.

    Keine Chance?

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  1. 3. Mai 2013 at 11:05