Flip Band

Totale Zufriedenheit mit dem technikfreien Wearable!?

22. Januar 2015 • 18:56 Uhr

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Gag oder Gadget? Das Flip Band (Foto: Kickstarter)

Bisher sind Wearables nur sprichwörtlich in aller Munde, da die Industrie vor allem unsere Augen und Handgelenke mit Produkten wie Google Glas oder Apple Watch angreift. Doch kann man ausschließen, dass nicht schon bald Zahnimplantate mit GPS-Empfänger und Bluetooth-Lautsprecher inkl. Freisprechanlage zum letzten Schrei werden?

Häufig lösen solche Trends allerdings auch eine Gegenbewegung aus, was vermutlich zumindest teilweise zum Erfolg des Start Up-Produkts Flip Band beigetragen hat. Denn im Grunde kann das zu 100% technikfreie Armband herzlich wenig.

Beim Flip Band handelt es sich um ein simples Gummiband, das weder mit einem Smartphone synchronisiert werden kann noch irgendwelche persönliche Daten aufzeichnet oder auswertet. Dafür ist es wasserfest, hat eine unbegrenzte Laufzeit und bietet zwei farblich unterschiedliche Seiten. Womit wir auch schon beim einzigen und entscheidenden Feature des Flip Bands wären. Denn laut Erfinder Victor Mathieux ist dies seine ideale Lösung zu der Frage, wie man Menschen daran erinnern kann, täglich ihre guten Vorsätze in die Realität umzusetzen.

In der Praxis sieht das so aus: Man dreht das Flip Band auf die schwarze Seite, auf der zusätzlich der motivierende „Flip me!“ steht. Dies soll als Gedankenstütze dienen, dass man an diesem Tag noch nicht seinen Grünkohl gegessen, seine Fitness-Übung durchgezogen oder seinem Lebenspartner einen Kuss auf die Wange gegeben hat. Ist die Tat vollbracht, dreht man das Flip Band auf die grüne Seite und darf bis zum nächsten Tag zufrieden mit sich sein. Das wars!

So funktioniert das Flip Band (Foto: Kickstarter)
So funktioniert das Flip Band (Foto: Kickstarter)

Nun stellt sich die Frage, ob man sich so einen Reminder nicht auch selbst basteln kann? Der Erfolg des Flip Band spricht zumindest für sich, da eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter.com bereits etliche Tage vor Ablauf als Erfolg gewertet werden kann. Mathieux  wollte damit 7.500 US-Dollar einsammeln, doch momentan steht der Counter bereits bei über 30.000 US-Dollar.

Damit wurde ein wichtiges Stretch Goal erreicht und die Finanzierung eines alternativen Flip Bands in der Farbkombination Weiß-Grün gesichert! Und es sieht fast so aus, als könnten auch noch 50.000 US-Dollar zusammenkommen, womit das nächste (noch geheime) Stretch Goal erzielt werden würde.

Wollt auch ihr das Gummiband euer Eigen nennen? Dann könnt ihr euch euren Flip Band Doppelpack zum Preis von 19 US-Dollar sichern. Alle weiteren Infos zum vielleicht unspektakulärsten und gleichzeitig zielführensten Wearable aller Zeiten findet ihr direkt unter Kickstarter.com.

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 07:39 Uhr

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