Flying Pantograph

Diese Drohne steuert ihr mit einem Stift

30. März 2016 • 8:20 Uhr

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Fliegen und malen. (Foto: MIT)

Fragt nicht, wozu der Flying Pantograph gut ist. Aber es ist schon beeindruckend, wie ein Quadrocopter mit einem Stift gesteuert und zum Zeichnen bewegt werden kann.

Bei einem Pantografen handelt es sich um einen sogenannten Allesschreiber. Das mechanische Instrument dient dazu, eure Zeichnungen beispielsweise in einem größeren Maßstab zu kopieren. Die Idee ist bereits über 400 Jahre alt, der Flying Pantograph dagegen ist ein völlig neuer Ansatz. Denn hier übernimmt eine Drohne die Arbeit, nicht wie früher der Apparat aus Holz.

Drohne hacken

Die Fluid Interfaces-Abteilung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) experimentierte in der Vergangenheit mit einigen ungewöhnlichen Ansatzen, zum Beispiel im Bereich VR. Diesmal wurde zuerst eine AR.Drone, dann ein Quadrocopter von DJI (vermutlich eine Phantom 3) gehackt. Wozu? Um zum „Künstler“ zu werden. Nutzer steuern mit einem speziellen Stift den Flieger, der wiederum an eine weiße Wand malt. Und so sieht das aus…

So ganz ist nicht klar, wozu das überhaupt gebraucht werden könnte. Letztlich ist der technische Ansatz ganz klar ein interessanter, vor allem weil die Verzögerung zwischen Eingabe und Umsetzung recht gering zu sein scheint. Vorstellbar wäre ein Flying Pantograph durchaus für Kunst-Installationen oder als witzige Spielerei. Hinter dem Spaß steckt allerdings ein komplexeres System, wie die Verantwortlichen auf der offiziellen Webseite andeuten.

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