FlyingBuddy 2

AR.Drone mit Gedankenkraft steuern

5. September 2012 • 0:15 Uhr

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Man stelle sich die vielen Einsatzmöglichkeiten vor... (Foto: Youtube)

Wer würde nicht gerne allein durch die Macht der Gedanken Objekte bewegen wollen? Nur leider bleibt das bisher Helden in Spielen oder Filmen vorbehalten. Wobei – vielleicht ändert sich das ja bald? Einigen Forscher der chinesischen Zhejiang University ist etwas gelungen, was ich gar nicht so recht glauben kann. Es sieht alles so einfach aus….

Der Reihe nach: Die Studenten und Techniker erschufen ein Headset, das die Hirnwellen eines Probanden wahrnimmt und auswertet sowie daraufhin zu einem PC schickt – via Bluetooth. Der wiederum wandelt diese Informationen in Daten für eine AR.Drone um und sendet diese über das WIFI-Netz. Die Folge ist erstaunlich: Indem man an die Steuerung des Quadrocopters denkt, kontrolliert man diesen. Wie das in der Praxis funktioniert?

Laut einer kleinen Dokumentation soll es genügen, dass man an passende Begriffe wie „Packen“ oder „Drücken“ denkt. Die Drohne reagiert prompt darauf  – mit einem Anheben oder Senken der Flughöhe. Durch Augenblinzeln kann das Flugobjekt sogar Fotos schießen.

In einem Video, in dem FlyingBuddy 2, so der Name der Headset/Software-Kombination, vorgestellt wird, wird sogar ein spielerischer Kampf zweier Drohnen gezeigt. Beeindruckend, sollte das kein Fake sein!

Also FlyingBuddy 2 für zukünftige Spiele? Das könnte mir deutlich besser gefallen als Herumhampeln mit Kinect.  Seit geraumer Zeit gibt’s ja das sehr ähnliche Myndplay – aber zu einem saftigen Preis. Und bei dem Teil bin ich mir genauso unsicher, ob das wirklich praktisch einsetzbar ist.

(via theverge)

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