Food Practice Shooter

Gemüse-Shooter sorgt für eine gesündere Ernährung!

23. September 2013 • 11:20 Uhr

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Dr. Takayuki Kosaka kämpft für eine bessere Ernährung! (Foto: sbnation.com)

Veggie-Day? So wirklich konnten die Grünen bei der gestrigen Bundestagswahl mit dieser Idee keine neue Wählerschaft für sich gewinnen. Vielleicht hätte dieser Vorschlag aber ganz anders gezogen, wenn zum Beispiel bereits vor einigen Wochen  bei der gamescom 2013 in Köln der an diesem Wochenende auf der Tokyo Game Show zu bewundernde Food Practice Shooter vorgestellt worden wäre. Dann wären vermutlich plötzlich alle deutschen Baller-Fans auf den „grünen Trip“ gekommen und hätten für einen enormen Stimmanstieg bei der Umweltschutz-Partei gesorgt…

Ach so, ihr wisst ja noch gar nicht, um was es genau geht! Beim Food Practice Shooter handelt es sich um ein von Dr. Takayuki Kosaka erdachtes Spielsystem, bei dem der User Gemüse essen muss, um böse Veggie-Wesen in einen Shooter bekämpfen zu können.

Auf dem Bildschirm verballert er nämlich Karotten, Paprika und Tomaten. Und nur wenn er diese wieder seinem Körper zuführt, bekommt er neue Munition für seine Light Gun. Dadurch soll der Spieler den Verzehr von Gemüse mit einem erfreulichen Erlebnis verbinden sowie künftig sehr viel positiver dieser gesundes Kost gegenüberstehen. Um diesen Effekt zusätzlich zu verstärken, muss der Spieler nach der „Munitions-Aufnahme“ ein breites Grinsen an den Tag legen, um überhaupt weiterspielen zu können.

Damit dies funktioniert, stehen vor dem Spieler drei Schalen mit den drei Gemüsesorten. Diese werden einzeln von dem System gewogen, wodurch es nachvollziehen kann, wenn zum Beispiel ein Stück Paprika einer Schüssel entnommen wurde. Und damit der Gemüseschnitz nicht einfach nur im Mülleimer, sondern tatsächlich im Mund landet, gehört zum Food Practice Shooter ein Headset inklusive eines Sensors, der die Kaubewegungen des Ballerfreunds überwacht.

Tja, lieber Herr Trittin und liebe Frau Roth, hättet ihr nur früher davon gehört! Nicht wahr? Anderseits stellt sich natürlich auch die Frage, ob die Gefahr des Missbrauchs nicht sehr hoch ausfällt. Denn letztendlich könnte man die Schalen doch wohl auch mit Pommes, Burgern und Gummibärchen befüllen!? Verdammt! Es ist einfach nicht leicht, die Welt gesunder und grüner zu machen…

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