Furby

Die interaktiven Gremlins kommen zurück

20. Juli 2012 • 0:19 Uhr

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Jetzt mit LED-Augen (Foto: Engadget)

Hasbro wollte und konnte Ende der 1990er Jahre mit den Furbys die Kinderzimmer der Welt erobern. Die unheimlichen Kreaturen, die sicher nicht zufällig an die Gremlins oder Gritters erinnerten, waren schon interessante Spielzeuge. Denn die intelligenten Plüschtiere konnten dank Sensoren Licht, Bewegungen, Geräusche und sogar Berührungen wahrnehmen. Durch einen Sprachchip und diverse Motoren waren sie in der Lage, zu singen, zu tanzen oder zu sprechen. Ähnlich wie ein Tamagotchi wurden sie mit der Zeit intelligenter. Und über eine Infrarotschnittstelle durften die Furbys sogar untereinander kommunizieren.

2005 erschien eine weitere Furby-Generation mit diversen Optimierungen und der Fähigkeit, zufällig auf Fragen zu antworten. Und jetzt, wieder sieben Jahre später, erfahren die seltsamen Wesen eine Art Reboot. Zum Weihnachtsgeschäft erscheint die dritte Version mit modernen Funktionen. Kein Wunder, verkauften sich dieser Viecher weltweit bisher über 40 Millionen Mal.

Die neuen Furbys erhalten beispielsweise richtige LED-Augen, die viel authentischer Gemütsverfassungen darstellen und allgemein nicht mehr leblos wirken. Außerdem stellen die Dot-Matrix-Pupillen bedeutungsvolle Symbole dar, beispielsweise Herzchen bei Zuneigung. Zudem existiert eine Schnittstelle zum iPad oder dem iPhone. Auf dem Tablet bzw. Smartphone füttert ihr die Tiere und interagiert mit ihnen. Interessant: Indem ihr mit ihnen sprecht, vergrößern sie ihren Wortschatz fortlaufend und erweitern damit ihre eigene „Furbisch“-Sprache. Über die App erhaltet ihr eine Art Übersetzungsprogramm (Furbisch – Englisch).

Sie bleiben unheimlich. (Foto: TheTelegraph)
Sie bleiben unheimlich. (Foto: TheTelegraph)

Ansonsten sehen die Furbys im Großen und Ganzen den Vorgängern sehr ähnlich, sie sind nur geringfügig größer und werden in sechs Farbvarianten Ende des Jahres in den Handel kommen. Allgemein können sich die pelzigen Tierchen, die übrigens mit vier AA-Batterien angetrieben werden, geschmeidiger bewegen und flotter auf Umwelteinflüsse reagieren. Geblieben ist die Tatsache, dass Furbys nicht sterben können. Vergesst ihr, sie virtuell zu versorgen, werden sie höchstens krank. Alles andere würde wohl für vieeeeeeeeeeele weinende Kinder sorgen.

Preislich liegen die Furbys wohl bei an die 60 Dollar bzw. Euro, die nötige App soll kostenlos sein. Einen genauen Veröffentlichungstermin gibt’s noch nicht, auf der offiziellen Webseite werdet ihr nur mit einem „Comic Soon“ vertröstet. Aber keine Sorge – die Furbys kommen ganz sicher schon bald in hiesige Verkaufsregale….

(via Engadget & TheTelegraph & EnfoldTechnology)

 

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 00:22 Uhr

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