G-Pack

Perfekt versteckter Gamingrechner fürs Wohnzimmer

7. Oktober 2014 • 9:11 Uhr

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G-Pack. (Foto: PiixL)

Ihr hättet gerne einen enorm leistungsfähigen Gaming-Rechner im Wohnzimmer, ohne dass ein monströses Gehäuse herumstehen muss? Eine reizvolle Lösung nennt sich G-Pack. Dies ist ein sehr schmales Aluminium-Gehäuse, das direkt auf der Rückseite eines HDTVs befestigt wird.

G-Pack ist ein ungewöhnlich dünner PC, der in einem recht langen Aluminium-Gehäuse steckt. Dieses wiederum wird auf der Rückseite eures Fernsehers montiert, sofern dieser zwischen 37 und 70 Zoll Bildschirmdiagonale besitzt. Alternativ könnt ihr den weniger als 10 Kilogramm schweren Computer auch zusammen mit eurem HDTV dank einer robusten Halterung (hält maximal 100kg) direkt an die Wand schrauben. Weniger Platz kann eine Gaming-Maschine kaum verbrauchen, oder?

Interessant wird G-Pack durch die Tatsache, dass die Erfinder explizit Spieler ansprechen wollen, die auch die aktuellen Windows-Blockbuster im Wohnzimmer erleben möchten – in maximalen Auflösungen und Details. Dafür sollen im besten Fall ein Intel Core i7 4790, eine Nvidia GeForce GTX 980, 16GB RAM, eine 3TB Festplatte und eine 500GB SSD sorgen. Das zusammen inklusive Gehäuse, 500 Watt-Netzteil, Blu-ray-Slot-in-Laufwerk wird allerdings 2700 US-Dollar (rund 2150 Euro) kosten. Die günstigste Alternative mit Intel i3, GeForce GTX 960, 4GB RAM und 1TB HDD bzw. 32GB SSD liegt bei 1695 US-Dollar (1350 Euro) – auch nicht deutlich attraktiver. Bastelliebhaber können sich allerdings auch G-Pack lose ohne Hardware zulegen und selbst eigene Komponenten verbauen – dann geht es bei 500 US-Dollar (ca. 400 Euro) los.

Die Frage ist nur: Trifft G-Pack als unauffälliger Gaming-PC fürs Wohnzimmer auch den Nerv der Zielgruppe? Der Preis ist hoch und der Trend geht auch zum Streaming. Ihr könnt beispielsweise über Valves Steam In-Home-Streaming auch von eurem potenten Desktop-Rechner im Arbeitszimmer Games zum lüfterlosen Mini-PC in die Stube schicken – technisch klappt das mittlerweile sogar recht gut. Wozu dann solch eine Variante? Wenn ihr die maximale Bildqualität wünscht und ggf. sogar 4K-Videos darstellen möchtet, wäre G-Pack wohl die bessere Wahl und zugleich eine ansprechende, da gut versteckte.

Ein Problem gibt’s allerdings: Die Macher wollen bei Kickstarter 150.000 US-Dollar für ihre Idee einsammeln. Leider sind sie von dem Ziel noch sehr weit entfernt. Seid ihr überzeugt, erhaltet ihr weitere Details auf der Crowdfunding-Plattform oder auf der offiziellen Webseite.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:00 Uhr

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