GameStick

Winzige Android-Konsole in Kürze für unter 80 Euro!

13. September 2013 • 11:07 Uhr

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Die Konsole. (Foto: PlayJam)

Ähnlich wie OUYA war der GameStick vom Hersteller PlayJam ein großer Erfolg auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter. Die Android-basierte Spielkonsole wurde Anfang des Jahres erfolgreich finanziert. Die anvisierten 100.000 US-Dollar kamen innerhalb einiger Tage zusammen, am Schluss waren es fast 650.000 Dollar. Und diese nutzten die Verantwortlichen, um ihre Konsole zu verbessern. Der geplante Launch im April 2013 wurde zwar nicht eingehalten, doch das Warten soll sich gelohnt haben. Jetzt wird der GameStick weltweit erscheinen – am 29. Oktober 2013.

Der GameStick ist auf den ersten Blick in der Tat kaum mehr als ein HDMI-Stick, wie es sie schon viele gibt. Das Gerät wird an einen HDTV angeschlossen, schon könnt ihr die Inhalte in Windeseile nutzen. Dank Android-Basis erhaltet ihr potentiell Zugang zu zahlreichen Apps und vor allem Spielen. Direkten Zugriff auf Google Play bekommt ihr nicht, stattdessen gibt’s einen eigenen Store mit extra angepassten Games. Das macht Sinn, schließlich gehört zum Gamestick noch ein  vollwertiger Controller mit typischen Buttons und zwei Analogsticks. Beim Transport verstaut ihr den HDMI-Stick direkt im Gamepad auf der Rückseite. Wie praktisch.

Technisch sollte aber niemand Highend-Hardware erwarten. Verbaut wird ein Cortex A9-Prozessor, der Unterstützung von einer MALI-400 Grafikeinheit erhält. Das sind mittlerweile günstige Komponenten, die auch in Billig-Smartphones stecken. Hinzu gesellen sich Bluetooth 4.0, WIFI 802.11 b/g/n, ein microSD-Kartenslot (maximal 32GB) und 8GB integrierter Speicher.

An besagtem 29. Oktober 2013 wird der GameStick in den Handel kommen, als Partner konnte PlayJam Firmen wie Gamestop (USA), GAME (UK) und Amazon (Kanada, USA) gewinnen. Weitere Shops sollen pünktlich zum Weihnachtsgeschäft folgen. Das wäre gut, denn deutsche Händler nennt der Hersteller noch nicht.  Sicher ist: 79,99 Euro wird die komplette Mini-Konsole zum sofortigen Loslegen kosten. Zusätzliche Controller liegen bei vermutlich 35 Euro, eine Schutzhülle wird’s für knapp 10 Euro geben. Interessant ist noch das GameStick Dock, das für 35 Euro noch einen Ethernet-Anschluss sowie drei USB-Ports bietet und Speicherkarten bis 64GB unterstützt. Somit könnte aus dem GameStock quasi ein vollständiger Computer werden, sofern dies von PlayJam vorgesehen ist.

Eine eigene Oberfläche für die Spieleauswahl. (Foto: PlayJam)
Eine eigene Oberfläche für die Spieleauswahl. (Foto: PlayJam)

Persönlich sehe ich hier zwar keine leistungsfähige Hardware, aber beim Preis von unter 80 Euro könnte sich der GameStick schon gut verkaufen. Wenn es die Konsole in die hiesigen Discounter schaffen würde, würde die Spielemaschine unter vielen Weihnachtsbäumen liegen…

Weitere Details erhaltet ihr auf GameStick.tv.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 11:07 Uhr

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