Gaming in 16K-Auflösung

Monster-System mit 16 Monitoren und vier Grafikkarten

4. August 2017 • 10:55 Uhr

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Was für ein Erlebnis. (Foto: ScreenShot / LinusTechTips)

Verrückt! Um Spiele in 16K-Auflösung genießen zu können, braucht es vier Grafikkarten, die alleine 10.000 US-Dollar kosten. Ein Youtuber zeigt, wie es geht.

Der Youtuber Linus wollte beweisen, dass bereits heutzutage eine 16K-Auflösung beim Zocken möglich ist. Zumindest mehr oder weniger, denn schnell kam er an die Grenzen aktueller Technik. Schließlich sollten 132,7 Millionen Pixel von einem Rechner angesprochen werden. Allein von der Vorstellung her ist das schon krass, reden wir hier über eine 64-fache Full-HD-Auflösung. Diese konnten nur vier Nvidia-Grafikkarten der Marke Quadro P5000 darstellen, da auch die Latenz und die synchrone Bildausgabe beachtet werden mussten. Diese Profi-Hardware lag zusammen alleine schon bei über 10.000 US-Dollar. Zusammen standen 64GB Videospeicher und eine Rechenleistung von 35,6 TFLOPS zur Verfügung. Wow.

Gaming in 16K

Hinzu gesellten sich etliche Adapter, hunderte Meter Kabel und 16 4K-Dislpays der Marke Acer Predator XB1. Was das alles gekostet haben muss?! Übrigens: Man entschied sich gegen vier 8K-Displays, die eine ähnliche Auflösung erzielt hätten, um den Schwierigkeitsgrad beim Aufbau zu erhöhen. Theoretisch geht’s also auch günstiger und einfacher, potente Grafikkarten werden so oder so benötigt.

Trotzdem zeigte das 16K-Experiment deutlich, dass auch heutige Highend-Gaming-PC nicht in der Lage sind, solch eine Auflösung ordentlich zu befeuern. Moderne Spiele liefen einfach nicht flüssig, Titel wie „Minecraft“ oder der Klassiker „Half-Life 2“ schon. Das dürfte schon imposant genug gewesen sein.

Weitere Infos findet ihr im Forum von Linus und unter dem Video auf YouTube.

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Gaming in 16K-Auflösung: Monster-System mit 16 Monitoren und vier Grafikkarten
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Gaming in 16K-Auflösung: Monster-System mit 16 Monitoren und vier Grafikkarten
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Verrückt! Um Spiele in 16K-Auflösung genießen zu können, braucht es vier Grafikkarten, die alleine 10.000 US-Dollar kosten. Ein Youtuber zeigt, wie es geht.
Sven Wernicke
GamingGadgets.de
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