Gatebox

Anime-Mädel als Hologramm möchte euren Alltag verbessern

21. Januar 2016 • 14:27 Uhr

Teilen:
Ein recht großer Apparat. (Foto: Screenshot / Youtube)

Ein bisschen creepy ist die Idee von Gatebox schon. Denn eine virtuelle Anime-Figur wird durch ein Hologramm zum Leben erweckt, um euch fortan im Alltag zu beglücken.

Die Idee stammt von dem japanischen Startup Vinclu Inc., das mit Gatebox offenbar alleinstehenden Menschen ansprechen möchte. Zumindest lässt das offizielle Werbevideo darauf schließen, in dem ein junger Mann nicht von seinem Partner bzw. seiner Partnerin nach einem langen Arbeitstag begrüßt wird, sondern von einem süßen Comic-Mädel im Glas.

Smart Home-Steuerung

Schon etwas skurril, oder? Hinter der Idee steckt aber durchaus ein praktischer Ansatz. Ähnlich wie Tony Starks Jarvis möchte das Hologramm ein Helfer in den eigenen vier Wänden sein. Der virtuelle Bewohner führt Unterhaltungen, schaltet auf Wunsch Geräte ein oder weckt euch. Letztlich reden wir hier über eine intelligente Sprachsteuerung, vergleichbar mit Apples Siri, Amazons Echo oder Googles Sprachassistenz – nur eben mit einer visuellen, vielleicht sogar menschlichen Komponente. Bei Gatebox erhielt der Charakter sogar einen Namen: Azuma Hikari begrüßt euch, wenn ihr nach Hause kommt, fragt nach eurem Befinden und möchte Teil eures Daseins sein. Für manche ersetzt Azuma vielleicht einen echten Menschen.

Ein lebendes Hologramm. (Foto: Screenshot / YouTube)
Ein lebendes Hologramm. (Foto: Screenshot / YouTube)

Und eigentlich sieht Gatebox so aus, als handele es sich um ein Terrarium, in dem ihr eine kleine Elfe gefangen halten würdet. Seltsam. Irgendwie. Aber allen Anschein nach soll aus der Idee im Jahresverlauf ein Produkt werden, das via Crowdfunding finanziert wird. Ich wette, in Japan könnte das Konzept gut ankommen, aber durchaus auch in der westlichen Welt.

(via)

Teilen:

Ein Kommentar

  1. Ich persönlich mag die Idee. Ist nichts anderes als eine Personal App nur das sie stationär daheim bleibt. Allerdings wird das sicherlich nur in Japan bleiben und bei uns im Westen nicht verkaufen. Interessant wäre noch ob man andere Kostüme oder gar andere Charaktere zur Verfügung bekommt. Quasi als Abwechslung und da nicht jeder unbedingt diese eine Fee haben möchte.

    Antworten

Kommentar schreiben