Ghetto Shield

Nvidia Shield für ein paar Euro nachgebaut

3. September 2013 • 9:21 Uhr

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An sich eine naheliegende Idee... (Foto: Youtube)

Sehr witzig: Bereits vor einigen Wochen stellten die Jungs von LinusTechTips eine interessante Alternative zu Nvidias doch recht teurer und hierzulande nach wie vor nicht erhältlichen Handheld-Konsole Shield vor: Ghetto Shield wurde mit wenigen Mitteln in Eigenregie gebaut und setzt auf Komponenten, die wir Spieler vermutlich fast alle daheim besitzen.

So kommt beim Ghetto Shield ein reguläres Smartphone (in dem Fall mit Android) zum Einsatz. Als Eingabegerät verwendeten die Tüftler einen regulären Xbox 360-Controller für Windows. Gamepad und Telefon verbanden sie mit einem selbst entworfenen Plastikteil. Das erinnert etwas an das Konzept vom GameKlip.

Und der Rest? Den übernimmt die Splashtop Remote Desktop-Software, die für iOS sowie Android erhältlich ist. Diese ist in der Lage, über WLAN PC-oder Mac-Spiele (Client-Software muss installiert sein) auf mobile Geräte zu streamen – im besten Fall sogar nahezu verzögerungsfrei. Das ist ohnehin Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Genuss aktueller Games. Der schnurlose Xbox 360-Controller ist also mit dem Computer verbunden, befindet sich aber am eigenen Smartphone. Im Grunde ist dies also nicht mehr als eine „Illusion“, die uns hier die Schöpfer des Ghetto Shield servieren. Letztlich aber ist das kaum etwas anderes als Nvidias Shield, das ebenso PC-Spiele über WIFI zum mobilen Gerät streamt. Nur diesmal benötigt ihr keine leistungsfähige Nvidia-Grafikkarte oder müsst 300 Dollar nur für diese Funktion ausgeben.

Aufgrund der Funktionsweise ist klar: Für iOS- und Android- Spiele ist der Xbox 360-Controller nicht geeignet, jedenfalls nicht in dieser Form. Trotzdem: Amüsanter Ansatz. Und ich überlege gerade ernsthaft, ob ich mir nicht einmal die Splashtop Desktop-App zulegen sollte. Diese kostet allerdings für iOS knapp 6 Euro….

(via technabob)

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