Ghost Drone

Die einfachste Flugdrohne der Welt für Hobbyfilmer

5. Dezember 2014 • 16:11 Uhr

Teilen:
Eine hübsche Drohne für Einsteiger. (Foto: Indiegogo)

Es ist keine Leichtigkeit, einen komplexen Quadrocopter zu kontrollieren und zugleich hochwertige Videos aufzunehmen. Anders soll dies mit Ghost werden.

Die Macher bewerben ihre Ghost Drone als die weltweit einfachste Drohne zum Fliegen. Vor allem für Einsteiger soll sie hervorragend geeignet sein, natürlich aber auch für erfahrenere Piloten. Ihr benötigt im Grunde nur euer Smartphone und im besten Fall eine GoPro-Actioncam, um hochwertige Filme zu erstellen. Der Fokus liegt hierbei sogar weniger auf dem Fliegen, als ihr annehmt: Über das Telefon gebt ihr simple 1-Klick-Kommandos, mehr in der Regel nicht. Sagt der Ghost Drone, dass sie euch folgen soll – sie tut es automatisch. Sonst bestimmt ihr das Ziel vorab, den Rest übernimmt euer elektronischer Geist.

Entscheidet ihr euch für Ghost, erhaltet ihr beim Kauf eine fertig zusammengebaute Apparatur, an der ihr nur noch die GoPro befestigen müsst, sofern diese nicht schon dabei ist (abhängig von dem gewählten Modell). Auf einer Karte am Smartphone navigiert ihr die Drohne. Sozusagen erhaltet ihr hier nur eine indirekte Steuerung, um euch mehr auf das Filmen zu konzentrieren. Zusätzlich kontrolliert ihr nur die Flughöhe, haltet den Akkustand im Auge und führt harmlose Manöver aus – mehr ist in der Regel nicht nötig. Interessant wiederum: Ihr könnt die Position der GoPro beeinflussen, habt also die Chance auf optimale Kameraeinstellungen – wie ihr es wünscht.

Wenn ihr etwas mehr Erfahrung besitzt, dürft ihr auf eine erweiterte Kontrolle zurückgreifen, um auf kurzen Distanzen eine höhere Präzision zu erzielen. Für Nachtaufnahmen gibt’s übrigens noch LED-Licht – sicherlich praktisch.

Die Ghost Drone richtet sich also an Hobbyfilmer und durchaus Sportler, die sich von ihrem Quadrocopter dank GPS verfolgen lassen wollen. Ideal für Anfänger und diejenigen, die nicht stundenlang üben wollen.

So funktioniert die Steuerung. (Foto: Indiegogo)
So funktioniert die Steuerung. (Foto: Indiegogo)

Ein interessanter Ansatz, der sichtlich verdammt gut ankommt. Bei Indiegogo sammelten die Verantwortlichen über 500.000 US-Dollar ein, obwohl sie über Crowdfunding nur 100.000 Dollar benötigten. Preislich geht es inklusive einer GoPro 4 Silver Edition bei 879 US-Dollar los – das klingt durchaus verlockend, zumal mit einer Auslieferung bereits im Januar 2015 begonnen werden soll. Ich bin sehr auf die ersten Testberichte gespannt. Ähnliche Drohnen, darunter Hexo+ oder AirDog, waren ebenfalls sehr erfolgreich bei ihren Crowdfunding-Kampagnen. Was sich letztlich durchsetzt? Schauen wir mal…

Weitere Details – bei Indiegogo.

Teilen:

Kommentar schreiben