Hendo

Erstes funktionsfähiges Hoverboard der Welt kostet 10.000 Dollar!

21. Oktober 2014 • 13:39 Uhr

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Es fliegt! (Foto: Hendo / Kickstarter)

Wir haben schon einige Versuche gesehen, das Hoverboard aus „Zurück in die Zukunft II“ ins echte Leben zu bringen. Fakes und OpenSource-Experimente, aber eben nichts, was wirklich glaubwürdig war. Doch das Unternehmen Hendo hat jetzt offenbar endlich ein fliegendes Skateboard entworfen, das ihr sogar schon in absehbarer Zeit kaufen könnt. Krass!

Eigentlich ist das Hendo Hoverboard in erster Linie ein „Proof of Concept“-Prototyp (der 18., um genau zu sein), der die Technologie verdeutlicht. Zum Einsatz kommt hier ein elektromagnetisches Feld, das unterhalb des Boards aufgebaut wird. Es stößt sich ein paar Millimeter vom Erdboden ab, vorausgesetzt, dieser ist mit einer Metall-Oberfläche (Aluminium beispielsweise) überzogen. Das heißt konkret: Ihr könnt mit dem Gerät von Hendo nicht einfach auf der Straße umherdüsen – zumindest nicht in der jetzigen Form.

Eigentlich ist das Hendo Hoverboard dazu gedacht, auf das eigene Produkt aufmerksam zu machen. Bei Kickstarter sammelt das junge Unternehmen für die eigene Idee 250.000 US-Dollar ein, um daraus nicht nur ein echtes, bezahlbares Hoverboard für die Massen zu bauen. Denn man hat noch viele andere Ideen. Unter anderem könnte man sehr schwere Objekte leicht sechwebend über den Boden transportieren. In Lagerhäusern beispielsweise. Für nur 299 US-Dollar könnt ihr euch eine sogenannte Whitebox sichern. Das ist vollständiges Entwickler-Kit zum Ausprobieren und Basteln. Es enthält alles, was auch das eigentliche Hoverboard bietet. Das allerdings soll in der noch sehr frühen Version stolze 10.000 US-Dollar kosten.

So oder so ist die Entwicklung faszinierend. Das Hoverboard scheint nutzbar zu sein, weitere Einsatzmöglichkeiten sind denkbar. Perspektivisch möchte man 250 Kilogramm und weit mehr auf diese Weise mit Leichtigkeit transportieren können. Ja, auch so etwas kennen wir aus Science-Fiction-Filmen.

Die Kollegen von Engadget konnten das Teil sogar schon einmal ausprobieren. Wow!

Weitere Details bekommt ihr bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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  1. 27. Juni 2015 at 15:06