Holocafé

Erlebnisse aus der ersten VR-Gaming-Location in Düsseldorf

21. November 2016 • 13:37 Uhr

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Im April 2016 vorgestellt, startete kürzlich das erste Holocafé als „einzigartige Gaming-Location für Multiplayer Virtual Reality“. Ich habe mir das VR-Café in Düsseldorf angeschaut.

Aktuell mit Online-Rabatten

Seit einer Woche ist das Holocafé in Düsseldorf geöffnet. Zunächst ist es erstmal als temporärer Popup Store vorgesehen, bei positiver Resonanz möchten die Betreiber längerfristig planen. Das Holocafé befindet sich im Untergeschoss der Düsseldorf Arcaden und ist kleiner als erwartet. Es gibt zwei Spielfelder, die jeweils von vier Spielern gleichzeitig genutzt werden können. Man kann so ein Spielfeld aber auch für zwei Personen gegen einen Aufpreis exklusiv buchen. Wer zuvor online seine Spielzeit bestellt, bekommt aktuell einen Rabatt von 17 Prozent. Schade, dass wir am 19. November 2016  auf diese Ermäßigung nicht hingewiesen wurden, schließlich hatten wir unsere Buchung schon vor gut zwei Wochen getätigt.

Der Eingangsbereich. (Foto: Robert Morawitz)
Der Eingangsbereich. (Foto: Robert Morawitz)

Es wird gefordert, dass man 30 Minuten vor Beginn vor Ort sein soll. Bei unserem Besuch empfand ich das als unnötig, weil kaum Leute anwesend waren. Uns standen drei verschiedene Spiele zur Auswahl, da wir zu zweit loslegen wollten. Hilfreich: Bevor es richtig beginnen kann, bekommt ihr noch eine kurze Einweisung in die VR-Brille HTC Vive und die beiden Controller.

Und was wird überhaupt geboten?

Im Spiel „Holo-Arena“ verteigt ihr eine Arena gegen Drohnen, die am Boden und fliegend angreifen. Dazu stehen euch diverse Waffen und ein Schutzschild zur Verfügung. Dieses Game könnte etwas mehr Geschwindigkeit vertragen, denn die Drohnen bewegen sich doch relativ langsam. Und wir mußten dadurch schon etwas warten, bis sie nah genug an der Arena waren, um die Waffen einsetzen zu dürfen. Dadurch entstand nach einer Angriffswelle erst einmal eine unnötige Wartezeit.

Zum Einsatz kommt HTC Vive. (Foto: Robert Morawitz)
Zum Einsatz kommt HTC Vive. (Foto: Robert Morawitz)

„Chaos Commando“ ist ein Spiel, bei dem ihr mehr Interaktion mit eurem Mitspieler erhaltet. Hier sollt ihr eine Weltraumstation retten, indem ihr angezeigte Kommandos eurem Kollegen vorliest, der die entsprechenden Knöpfe und Hebel bedient. Teamwork ist also gefragt, trotzdem konnte mich „Chaos Commando“ nicht so richtig begeistern. Die immer gleichen Tasten drücken – das wird halt schnell langweilig.

„Carpe Lucem“ ist dagegen ein interessantes Rätselspiel. Durch den geschickten Einsatz von Spiegeln, Prismen und anderen Elementen muss ein Lichtstrahl umgeleitet oder verändert werden, um mechanische Blumen zum Blühen zu bringen. Etwas Logik und Geschicklichkeit werden gefordert, das erzeugt schon eine feine Portion Spaß.

Bisher nur ein Pop Up Store. (Foto: Robert Morawitz)
Bisher nur ein Pop Up Store. (Foto: Robert Morawitz)

Lohnt es sich?

Persönlich bin ich der Auffassung, dass die 20 Minuten Spielzeit doch etwas wenig sind, wenn ihr alle drei Spiele probieren möchtet. Aktuell gibt es noch zwei weitere Games, die allerdings exklusiv für Einzelspieler gedacht sind. Generell fehlte mir das akustische Feedback. Wenn ihr dann noch das vordere Spielfeld am Eingang benutzen müsst, werdet ihr schnell von Gesprächen der wartenden Teilnehmer gestört. Das ist nicht optimal gelöst. Besonders bei „Chaos Commander“ ist man im permanten Zwiegespräch mit dem Mitspieler. Und dann nervt euch das Gebrabbel, das neben euch stattfindet. Die Grafik war okay, aber ehrlich gesagt hatte ich mir da doch etwas mehr erhofft. Trotzdem: Es war mein erstes VR-Erlebnis und eine spaßige Erfahrung, diese Technik auf eine solche Weise zu erleben. Intereressierten aus Düsseldorf kann ich das Holocafé also empfehlen.

Modernes Ambiente. (Foto: Robert Morawitz)
Modernes Ambiente. (Foto: Robert Morawitz)

Weitere Details erhaltet ihr auf der offiziellen Webseite.

Vielen Dank an Robert für seinen Gastbeitrag. Ihr könnt ihn via Twitter erreichen.

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Holocafé: Erlebnisse aus der ersten VR-Gaming-Location in Düsseldorf
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Holocafé: Erlebnisse aus der ersten VR-Gaming-Location in Düsseldorf
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Im April 2016 vorgestellt, startete kürzlich das erste Holocafé als "einzigartige Gaming-Location für Multiplayer Virtual Reality". Ich habe mir das VR-Café in Düsseldorf angeschaut.
Sven Wernicke
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Ein Kommentar

  1. Das hört sich ja interessant an, aber ich denke auch das 20 min sehr wenig sind. Aber das wir immer mehr werden. Bin mal auf die nächsten Jahre gespannt

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