Hover Camera

Intelligenter Quadrocopter zum Zusammenklappen

28. April 2016 • 14:13 Uhr

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Schick sieht sie auch noch aus. (Foto: Zero Zero Robotics)

Frische Ideen gibt es im Quadrocopter-Sektor mittlerweile nicht mehr ganz so viele. Doch die Hover Camera von Zero Zero Robotics besitzt ein paar sehr praktische, interessante Elemente.

Die offensichtlichste Besonderheit ist das Design, denn durch einen Klappmechanismus faltet ihr die Hover Camera gewissermaßen auf, bevor sie sofort einsatzbereit ist. Der Clou ist dabei: Mitten im Flug könnt ihr sie in die Hand nehmen, ohne euch an den Rotoren zu verletzen. Außerdem ist der Quadrocopter somit leicht zu verstauen, er dürfte in fast jede Tasche passen. Dank eines Gewichts von nur 238 Gramm nimmt man das Teil sicher gerne mal mit. Und das lohnt sich eh.

Zusammengeklappt. (Foto: Zero Zero Robotics)
Zusammengeklappt. (Foto: Zero Zero Robotics)

Autonomes Folgen

Die Erfinder verbauen eine 13 Megapixel-Kamera, die Fotos schießen oder Videos in 4K aufnehmen kann. Und durch eine zumindest softwareseitige Bildstabilisation dürften die Resultate in Ordnung sein. Im Hands-On von Engadget sehen die Videos aber noch nicht ganz so perfekt aus.

So einfach. (Foto: Zero Zero Robotics)
So einfach. (Foto: Zero Zero Robotics)

Dafür aber gefallen mir weitere Aspekte umso mehr: Der Akku, der rund 8 Minuten hält, kann in Windeseile durch einen Schiebemechanismus gewechselt werden. Und viel cooler ist, dass euch die Hover Camera selbständig verfolgen kann. Sie dreht sich mit und schaut gewissermaßen, wo ihr euch befindet. Gesichts- und Körpererkennung machen es möglich. Durch einen Panorama-Modus kann die Drohne 360-Grad-Aufnahmen von Orten selbständig aufnehmen – klasse!

Im ausgeklappten Zustand. (Foto: Zero Zero Robotics)
Im ausgeklappten Zustand. (Foto: Zero Zero Robotics)

Wann geht es los?

Aber die Hover Camera lässt sich von euch auf Wunsch direkt kontrollieren. Hier kommt dann euer Smartphone mit dazugehöriger App ins Spiel. Das mag ich persönlich ja nicht ganz so. Weniger schön ist dagegen der Preis: Unter 600 US-Dollar soll das Gadget kosten.

Klingt das alles reizvoll? Eine Betaphase möchte das Startup starten, sonst aber gibt’s keine weiteren Details. Zum Beispiel, wann der Verkauf beginnen soll. Schade.

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Ein Kommentar

  1. Ich hab noch nie eine Drohne benutzt oder aus der Nähe gesehen… 8 Minuten, echt? Sind das normale Zeiten? Was stellt man denn in 8 Minuten mit dem Ding an?

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