HTC Vive

VR-Brille kostet 800 US-Dollar und erscheint ab April 2016

22. Februar 2016 • 0:06 Uhr

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Klobig sieht sie ja aus... (Foto: HTC)

Teurer als die Oculus Rift, aber gerade für manche Enthusiasten die spannendere VR-Brille: HTC Vive kommt Anfang April 2016 für rund 800 US-Dollar.

Die Kurzzusammenfassung: Ab dem 29. Februar 2016 könnt ihr HTCs VR-Brille Vive, die in Zusammenarbeit mit Valve entstand, vorbestellen. Anfang April 2016 beginnt die Auslieferung in 24 Ländern, darunter auch Deutschland, Österreich und Schweiz. Kostenpunkt: 799 US-Dollar. Dass der Versand zeitgleich mit dem des Konkurrenten erfolgt, ist sicherlich nicht zufällig.

Das ist alles dabei. (Foto: HTC)
Das ist alles dabei. (Foto: HTC)

In Deutschland nicht viel teurer als Oculus Rift

Und das muss man auch betonen: Die Oculus Rift wird in Deutschland inklusive Steuern und Versand bei 741 Euro liegen, somit ist der Sprung zu HTC Vive kein großer. Rechnet aber mit um die 900 Euro (da noch Steuern und ggf. Versandkosten dazukommen). Geboten wird euch das finale Headset, dem zwei Controller und Lighthouse beiliegt. Letztgenanntes ermöglicht eine komplexe Ortung im Raum dank zwei Laser-Einheiten. Diese ermöglichen es, einen 25 Quadratmeter großen Trackingbereich zu erzeugen – in dem könnt ihr euch theoretisch frei bewegen.

Gerade bei VR-Kennern wird HTC Vive als die Lösung mit der ausgereifteren, leistungsstärkeren Technik beschrieben. Unter anderem gibt’s bereits dazugehörige Eingabegeräte mit Hand-Tracking, die Oculus VR zu einem späteren Zeitpunkt nachliefert und Nutzer erst einmal mit einem Xbox One-Controller vertröstet.

Für den Einstieg in die virtuelle Welt packt HTC noch zwei Spiele oben drauf: den „Job Simulator“ und die kreative Landschafts-Simulation „Fantastic Contraption“.

Anbindung ans Smartphone

Interessante Neuheit, die auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona verraten wurde: In Vive ist ein Mikrofon verbaut, das via Bluetooth mit einem Smartphone verbunden sein kann. Somit dürft ihr Telefonanrufe aufnehmen, wenn ihr die VR-Brille gerade verwendet. Dank einer verbauten Kamera auf der Vorderseite schaltet ihr bei Bedarf in einen Modus um, um die echte Umgebung betrachten zu können. Praktisch. Ansonsten erfuhr das Design der Consumer-Ausgabe gegenüber der Entwickler-Fassung von Vive noch einige Anpassungen und Optimierungen.

Die bessere VR-Brille? (Foto: HTC)
Die bessere VR-Brille? (Foto: HTC)

Das war’s erst einmal mit weiteren Details. Die Vorbestellung wird auf der offiziellen Webseite in einer Woche möglich sein. Spätestens bis dahin erfahren wir hoffentlich auch, welche Mindest-Systemanforderungen euer PC erfüllen sollte.Nach wie vor nennt HTC nur die Empfehlung: Es sollte eine Grafikkarte wie die GeForce GTX 970 (oder Radeon R9 290) zum Einsatz kommen. Benötigt werden ein USB 2.0-Port und ein HDMI 1.3- oder DisplayPort 1.2-Anschluss. Das Display ähnelt von den technischen Daten her dem der Oculus Rift: Verbaut werden zwei OLED-Panels mit einer Auflösung von 1080 x 1200 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 90Hz.

Update, 28.02.2016: 899 Euro wird Vive für uns Europäer kosten. Im Preis sind Lighthouse, Controller und besagte Games ingegriffen. Ab dem 5. April 2016 beginnt die Auslieferung. Die Vorbestellphase beginnt am 29. Februar 2016 auf dieser Webseite.

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