iKazoo

Elektronische Musikinstrument zum Spielen und Arbeiten

25. März 2013 • 13:15 Uhr

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Ein digitales Musikinstrument und noch viel mehr. (Foto: Indiegogo)

Wisst ihr, was ein Kazoo ist? Das alte Musikinstrument funktioniert ähnlich wie das Kamm-Blasen, zum Einsatz kommt allerdings eine winzige Membran, die durch Ansprechen oder Ansingen in Schwingung gebracht wird. Und dies erzeugt gewünschte Klänge. Zwar wird das Kazoo heutzutage eher seltener verwendet, doch das könnte iKazoo vielleicht ändern.

Die moderne Variante des klassischen Musikinstruments wurde mit modernster Technik vollgestopft. So befinden sich in dem kleinen Plastikgehäuse zahlreiche Sensoren (Multi-Touch, Shock Sensor, Gyroskop, Accelerometer..), die dank Arduino-Komponenten durch OpenSource-Software angesprochen werden können. Hinzu gesellen sich farbige LEDs, ein Lithium-Akku, Bluetooth-Schnittstelle und – ganz wichtig – ein Piezo-Mikrofon. Dieses ersetzt die Membran des Instruments, durch dieses könnt ihr Töne sowie Sprache aufnehmen und sogar euren Atem quasi wie bei der Vorlage in Klänge verwandeln.  Doch längst nicht genug!

Das iKazoo möchte ein vielseitiger Controller für quasi jede Lebenslage sein. Ihr könnt das Gadget als digitale Flöte oder eben Kazoo verwenden, aber auch als Eingabegerät für Spiele, als Sequenzer, Karaoke-Mikrofon, Touch & Tap MIDI-Controller, Schreib- und Zeichenstift, Minigolfschläger oder gar geschrumpftes Schwert. Die Erfinder von OGACO Gadgets sind der Auffassung, dass man ihr iKazoo auch optimal dazu einsetzen kann, ferngesteuerte Fahrzeuge zu kontrollieren, Memos aufzunehmen oder es als Art Balance Board für Fingerübungen zu benutzen. Ihr sehr schon – in der Theorie gibt’s unzählige Einsatzmöglichkeiten.

Die Praxis sieht aber noch nicht ganz so rosig aus: Denn wie viele andere Gadgets der letzten Monate handelt es sich auch hier um ein noch nicht finales Produkt. 150.000 US-Dollar sammeln die Verantwortlichen auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo ein. Kommt die Summe in den nächsten zwei Monaten zusammen, soll iKazoo im August 2013 ausgeliefert werden. Gebt ihr schon jetzt Geld, zahlt ihr 79 US-Dollar für ein Exemplar, der normale Preis wird bei 99 Dollar liegen. Gedacht ist die Peripherie für iOS- und Android- Geräte.

Das Problem ist nur: Bisher wurden keine Apps genannt, die explizit Gebrauch von den unkonventionellen, reizvollen Eigenschaften machen. Hoffentlich ändert sich das noch, denn iKazoo könnte schon ein spaßiges, aber auch praktisches Zubehör werden.

Weitere Details erhaltet ihr auf der Hersteller-Webseite und bei Indiegogo.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:15 Uhr

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