iMpulse

Kleinstes Gamepad für mobile Geräte

6. Januar 2014 • 9:09 Uhr

Teilen:
Der Controller ist total winzig. (Foto: .mpulsecontroller.com)

Wie die Zeit vergeht. Bereits im November 2012 sammelte das Team von iMpulse bei Kickstarter knapp 140.000 US-Dollar ein, um den weltkleinsten Game Controller für Smartphones und Tablets zu erschaffen. Im Februar 2013 sollte mit der Auslieferung beginnen, in Wirklichkeit bekamen erst im Oktober 2013 die letzten Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne ihre Peripherie. Und jetzt kann das vielseitige Gadget regulär erworben werden.

Am Konzept von iMpulse, das wir euch schon damals vorstellten, hat sich an sich nichts geändert. Für iOS- und Android- Geräte könnt ihr den tatsächlich winzigen Controller verwenden. Er ist so klein, er passt perfekt an einen Schlüsselanhänger. Und das macht Sinn, denn so ist die Peripherie sogar als Schlüsselfinder geeignet. Hierfür startet ihr einfach eine entsprechende App und könnt dank Bluetooth-Verbindung nach iMpulse bzw. Schlüssel Ausschau halten. Praktisch!

Davon ab: Im Grunde könnt ihr iMpulse auch als Gamepad für Windows- und Mac- Rechner nutzen, gedacht ist das Zubehör aber in erster Linie für Smartphones und Tablets (iOS, Android). So oder so dürft ihr nicht nur zahllose Spiele verwenden, sondern die einzelnen Tasten (Aktionsbuttons, zwei Knöpfe auf der Rückseite und ein Steuerkreuz) auch so programmieren, dass ihr gewünschte Programme fernsteuert. Somit wird iMpulse zur Remote für Spotify, Windows Media Player oder was auch immer. Coole Idee.

Kaufen könnt ihr iMpulse ab sofort regulär im offiziellen und extra eingerichteten Shop des Herstellers oder bei ThinkGeek. Mit einem Preis von knapp 50 US-Dollar ist der Controller allerdings kein Schnäppchen. Gut und interessant: iMpulse kann via Firmware-Update auf den aktuellen Stand gebracht werden. Dadurch sind theoretisch in Zukunft Bugfixes und neue Funktionen denkbar. Ein paar Aktualisierungen scheint es wohl schon zu geben, wenn man auf die Facebook-Seite schaut. Eine Aktualisierung auf das stromsparendere Bluetooth 4.0 wird aber technisch nie möglich sein, setzt die Hardware doch auf Bluetooth 2.0. Somit muss der integrierte Akku wahrscheinlich häufiger aufgeladen werden.

Teilen:



Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


Schlagwörter: , , ,

Zuletzt aktualisiert: 18:38 Uhr

Kommentar schreiben