Incantor

Ein Zauberstab für die Realität

19. Mai 2012 • 8:47 Uhr

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Der Zauberstab. (Foto: Kickstarter)

Ihr habt Harry Potter von Anfang an aufgrund seines schnieken Zauberstabes beneidet? Verständlich. Wer hätte nicht so gerne so ein Stück Holz, mit dem man die verrücktesten Dinge anstellen kann? Das dachten sich vermutlich auch die Erfinder des Incantor. Das ist ein … tja… Zauberstab eben. Und dieser soll  “Magie” in die Realität bringen.

Die Idee von Incantor ist auf den ersten Blick seltsam, auf den zweiten an sich ganz neckisch: Der Stab verfügt über moderne Technik, darunter Bewegungssensoren und die Möglichkeit, via Bluetooth schnurlos Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet aufzubauen. Mittels eines solchen Gerätes werden Fuchteleien vom Incantor ausgewertet und von einer entsprechenden App in Feuerbälle und dergleichen umgesetzt. Um den Bogen zum „Real Life“ zu spannen, wollen die Entwickler der App Community-Elemente spendieren. Beispielsweise kämpft ihr mit eurem Zauberstab gegen Freunde im Internet, meistert Missionen und sammelt neue Zauber. Ihr managt die Magie-Fähigkeiten eures Incantor direkt auf dem Mobiltelefon, genauso dürft ihr einsehen, ob Kontrahenten zufällig in der Gegend sind und sich duellieren wollen. So die Theorie.

Trotzdem: Schaut man sich das Video der Erfinder an, wird man etwas skeptisch. Das soll eine gute Idee sein?

Viel größer ist das Problem, dass es sich ebenfalls um ein Crowdfunding-Projekt des US-Portals Kickstarter handelt. Dort versuchen die Organisatoren, stolze 100.000 US-Dollar zusammen zu bekommen. Das könnte schwierig werden, denn die Geldsammelphase läuft keine drei Wochen mehr – und bisher investierten nur 100 Leute insgesamt etwas über 7000 Dollar. So recht sind die potentiellen Kunden, die übrigens mindestens 100 Dollar für einen solchen Incantor zahlen müssten, nicht von dem Produkt überzeugt? Sollten wider Erwarten doch 100.000 Dollar erreicht werden – Ende 2012 wird die Auslieferung des Gerätes starten.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 08:48 Uhr

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