Invisible Gamepad

Aufkleber als Controller für Smartphones und Tablets

4. Juli 2013 • 11:23 Uhr

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Das sind ja nur Aufkleber...?! (Foto: Kickstarter)

Ihr kennt das: Auf dem Smartphone oder Tablet werden in Spielen häufig Steuerkreuz, Analogsticks und Buttons auf dem Touchscreen präsentiert. Doch ein fühlbares Feedback gibt’s nun einmal nicht. Klar, es existieren bereits Lösungen wie zum Beispiel die Saugnäpfe wie die Free Touchscreen Gaming Controls von SteelSeries. In eine ähnliche Richtung geht auch das Invisible Gamepad, das durch einen erstaunlich niedrigen Preis seine Käufer finden möchte.

Die Erfinder des Invisible Gamepad sind der Auffassung, dass Spieler ständig damit beschäftigt sind, auf den Touchscreen zu schauen, um mit den Fingern wieder auf den auf dem Display dargestellten Sticks und Knöpfe zu kommen. Einmal verrutscht, funktioniert zum Beispiel das Steuern der Spielfigur nicht mehr. Das Problem ist euch sicherlich nicht fremd. Und hier kommt das Invisible Gamepad zum Einsatz. Ihr klebt ein Steuerkreuz, einen Analogstick oder halt Buttons auf die gewünschten bzw. von der App angegebenen Stellen. Letztlich sind das in der Tat nur Sticker in der gewünschten Größe, sie sollen allerdings das Verrutschen verhindern sowie das Gefühl vermitteln, so etwas wie ein Gamepad zu verwenden.

Ein Paket besteht aus 63 Elementen zum Aufkleben. Mehrere Steuerkreuzarten, Analogstick-Nachbildungen und diverse Buttons sollen für jeden Geschmack und jedes Spiel das richtige Gegenstück bieten. Alternativ könnt ihr diese Eingabehilfen auch als Auslöselnopf für die Smartphone-Kamera verwenden. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind denkbar.

Die Jungs von Obinova werden ihre Aufkleber wohl in der Tat ab Herbst 2013 an die Spieler bringen. Bei Kickstarter wurden die anvisierten 7.500 US-Dollar noch nicht erreicht, aber es sind noch fast zwei Monate Zeit bis zum Ende der Finanzierungsphase. Seid ihr schnell, bekommt ihr die Aufkleber für unter 12 Euro inklusive Versand nach Europa. Regulär wird ein Set mit den 63 Stickern wohl knapp 10 Euro kosten. Ein Nachkauf wäre im Grunde regelmäßig nötig, schließlich könnt ihr ein Invisible Gamepad nach dem Entfernen vom Touchscreen wohl nicht noch einmal verwenden.

Weitere Details gibt’s auf Kickstarter. Persönlich kann ich mich mit der Idee nicht so recht anfreunden. Ich würde nach wie vor einen echten Controller favorisieren. Für Android gibt’s längst etliche Modelle und für iOS kommt in Kürze sicherlich auch einiges auf uns zu.

(via Techstage)

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