KamiBot

Baut euch funktionierende Roboter aus Papier

16. September 2015 • 13:24 Uhr

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Ja, das ist ein Roboter aus Papier. (Foto: KamiBot)

Bastelt euch einen Roboter mittels Papercraft, steckt Technik in diesen und kontrolliert ihn mit eurem Smartphone. KamiBot macht’s auf einfache Art und Weise möglich.

Roboter aus Papier? Die Grundidee ist nicht neu, wie Zuri und die süßen reaDIYmate-Kreationen beweisen. Der Ansatz von KamiBot geht in eine ähnliche Richtung und wirkt bei genauerer Betrachtung überaus kreativ. Zu Beginn druckt ihr euch passende Roboter-Teile ganz normal aus und bastelt sie in bester Papercraft-Manier zusammen. Ein 3D-Drucker wird also nicht benötigt, Papier und ggf. Pappe genügen. Witziges Detail: Durch kleine Magnete könnt ihr eure Maschinen mit Armen, Beinen, Köpfen ausstatten sowie die vorgegebenen Modelle des Herstellers miteinander kombinieren.

Sogar komplexere Strukturen sind möglich. (Foto: KamiBot)
Sogar komplexere Strukturen sind möglich. (Foto: KamiBot)

Flexibel programmierbar

Das eigentliche Herz ist ein kleiner Roboter, der dank Kompatibilität zu Arduino und Scratch via Drag&Drop am PC programmiert werden kann. Diverse Sensoren ermöglichen sogar eine Orientierung im Raum. Alternativ nutzt ihr eine App am Smartphone, baut via Bluetooth 4.0 eine Verbindung auf und bedient euer Werk wie ein ferngesteuertes Spielzeug. Genau das möchte KamiBot sowieso sein.

Gar nicht so teuer

Die Macher haben an weitere Ideen gedacht: Beispielsweise gibt’s optional sogar einen winzigen Raketenwerfer, den ihr verwenden dürft. Für mehr Spaß im Büro, sozusagen. Ebenfalls stehen mehrere Papercraft-Charaktere zur Verfügung. Mit mehreren Robotern könnt ihr außerdem eine Art Rennbahn erschaffen, hier fahren die KamiBots auf Schienen um die Wette. Dank offener Strukturen sollen Hobbytüftler auf ihre Kosten kommen. Und wer das nicht braucht, erhält eben ein unterhaltsames Gadget für die gesamte Familie.

Ich finde das Konzept von KamiBot wirklich clever und schlüssig, die Erfinder präsentieren ihre Prototypen in den eingebundenen Videos, die ziemlich ausgereift erscheinen. Und trotzdem kommt die Indiegogo-Kamapgne nicht so recht in Fahrt. Woran es liegt? Vielleicht ist potentiellen Interessenten der Preis von 109 US-Dollar zzgl. Versand (rund 100 Euro insgesamt) zu hoch? Ich finde, das geht eigentlich noch.

Weitere Details erhaltet ihr auf dem Crowdfunding-Portal Indiegogo.

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