Kano

Einfach wie Lego: Baut euch euren eigenen Computer!

22. November 2013 • 12:33 Uhr

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Klein, aber oho! (Foto: tn3.de)

Nachdem der kleine, gerade mal 40 Euro teure Einplatinencomputer Raspberry Pi bereits seit Monaten in aller Munde zu sein scheint, habe ich selbst schon mit dessen Anschaffung geliebäugelt. Allerdings fehlten mir bisher immer die Zeit, die Muse und auch ein wenig der Mut, mich mit diesem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen und mich in die Handhabung und die Möglichkeiten des Mini-Rechners einzulesen. Doch dank des Startups Kano setzte ich den Gedanken vielleicht doch noch in die Realität um!

Bei Kano handelt es sich um einen Baukasten aus Hard- und Software, der rund um den Raspberry Pi zusammengestellt wurde und somit den Einstieg so einfach wie das Zusammensetzen von Lego-Steinen machen soll.

Innerhalb kürzester Zeit  ist der kredikartengroße PC in einem schicken, durchsichtigen Case verstaut und dank diverser beiligender Kabel mit der Kano-Tastatur sowie dem beiliegenden Lautsprecher und dem ebenfalls zum Set gehörenden WiFi-Stick verbunden.

Zu dem Baukasten gehört schließlich noch eine 8 GB große SD Karte, auf der sich das Betriebssystem Kano OS (welches auf Debian Linux basiert) befindet.

Der Inhalt des Kano-Sets (Foto: tn3.de)
Der Inhalt des Kano-Sets (Foto: tn3.de)

Kano OS beinhaltet eine laut den Kano-Machern leicht verständliche Programmiersprache, die mit Python bzw. JavaScript in Echtzeit anzeigt, wie sich Änderungen am Code auf ein Programm auswirken. Somit kann direkt nachvollzogen werden, was die letzten Arbeitsschritte bewirkt haben. Software-Projekte für Games wie „Pong“, „Snake“ oder „Minecraft“ sind zudem im Vorfeld integriert und locken so zum direkten Einstieg. Alternativ soll es ebenso einfach sein, etwa einen Medienserver einzurichten. Sollten trotzdem einmal Fragen aufkommen, helfen mehrere bebilderte Handbücher aus.

Obwohl die Kickstarter-Kampagne zu Kano erst kürzlich gestartet wurde, ist das Mindestziel schon längst erreicht. Somit sollten alle Backer voraussichtlich im Juli 2014 ihren Raspberry Pi-Baukasten zugesandt bekommen. Der Preis für ein Set liegt bei vertretbaren 119 US-Dollar, in den der weltweite Versand bereits einberechnet wurde. Alle weiteren Details findet ihr direkt auf Kickstarter.com.

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 17:53 Uhr

2 Kommentare

  1. Danke für den Hinweis! Mir geht es zwecks Raspberry Pi genauso wie dir. Dank diesem Artikel, habe ich mich nun doch entschlossen, mich mit der Materie auseinander zusetzten. Weiter so ;)

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  2. Matthias am

    Dann viel Spaß damit! :) Nur schade, dass es bis zur Auslieferung noch so lange dauert…

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