KOOV

Sony lässt euch Roboter bauen

9. März 2016 • 14:06 Uhr

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Sony möchte Kreativität fördern. (Foto: Sony)

Robotik, Programmierung und Spielen. Auch im kreativen Bereich möchte Sonys mitmischen – mit KOOV.

Ähnlich wie LEGO Mindstorms setzt KOOV auf ein modulares System, bei dem Kinder Blöcke zusammensetzen, die wiederum durch einen Microcontroller angesteuert werden können. Die Komponenten lassen sich hierbei beliebig anordnen, sieben Blockarten sind vorgesehen.

Neben dem Bauen steht aber auch das Programmieren im Fokus. Die gebastelten Figuren können so kontrolliert werden, sie werden quasi zum Leben erweckt. Das erinnert alles ziemlich an Roboter-Baukästen der letzten Monate und Jahre, die unter anderem via Crowdfunding finanziert wurden. Aber hier betritt ein großer Konzern einen Wachstumsmarkt, dafür wurde sogar Sony Global Education gegründet.

Ab Sommer 2016

Unterstützung holte sich Sony von dem japanischen Konzern Artec, der den Baukasten entwickelt, während Sony die Software entwirft und das fertige Produkt in den Handel bringt. Im Sommer 2016 soll es soweit sein. Dafür sind bisher allerdings ziemlich wenige Informationen verfügbar, auf der extra eingerichteten Webseite gibt’s noch keine Details. Und die Pressemeldung erklärt eher ausführlich, welche Bedeutung das Logo besitzt. Nunja.

Trotzdem: Das könnte noch spannend werden, denn Sony hätte hier die Möglichkeit, auch Produkte aus anderen Bereichen mit einzubringen: Smartphones der Xperia-Reihe zum Steuern der Roboter, PlayStation VR als Erweiterung der Realität neuartiger Spielzeuge, die auf kreative Weise entstehen. Schauen wir mal, was daraus wird.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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