Kurio Tab

Kindertablet mit "einzigartigem Motion Controller"

10. September 2014 • 14:10 Uhr

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Kurio Tab. (Foto: KD Interactive)

Kindertablets? Gibt’s‘ mittlerweile etliche, von denen die meisten mit veralteter Technik und lieblosen Ideen enttäuschen. Das Kurio Tab von KD Interactive dagegen klingt richtig gut: Ein aktuelles Android trifft auf einen „einzigartigen Body Motion Controller“. Was das bedeutet?

Für das Kurio Tab, quasi der Nachfolger der recht beliebten Kurio 7-Geräte, entschieden sich die Verantwortlichen nicht für die neueste, aber wohl für Android 4.4 KitKat ausreichende Hardware. Zum Einsatz kommen ein Intel Atom Z2520 Dualcore-Prozessor mit 1,2GHz, der Unterstützung von 1GB RAM und 8GB Flash-Speicher erhält. Mittels MicroSD-Kartenslot kann dieser um 32GB erweitert werden. Hinzu gesellen sich zwei Kameras (2 Megapixel Rückseite, 0,3 Megapixel Front), Bluetooth 4.0 und WIFI b/g/n. Das Display ist 7 Zoll groß und besitzt eine Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten.

Besagtes Android steht also in der neuesten Version bereit, es gibt auch einen Vollzugriff auf den Google Play Store. Mit einem eigenen Profil können Eltern das Kurio Tab  wie ein reguläres Tablet benutzen, Kinderschutz-Einstellungen vornehmen, Webseiten überprüfen oder die Verwendungsdauer ihres Sprösslings managen. Ansonsten bekommen Kinder eine optionale Taschengeldfunktion spendiert. Mit zuvor aufgeladenem Guthaben kaufen Kids selbst Apps ein oder greifen auf Inhalte von Partner Toggo (RTL2) zu.

Zusätzlich steht ein separater Kurio Store zur Verfügung, in dem der Nachwuch über 700 geeignete Apps findet, mehr als 50 sind sogar schon vorinstalliert. Eine große Besonderheit sind hierbei die zehn zusätzlichen Motion-Apps, die KD Interactive besonders wichtig ist: So sollen die Kleinen vor dem Tablet den Torwart mimen oder Ski fahren – ähnlich wie bei Microsofts Kinect auf den Xbox-Konsolen funktioniert dies ohne echten Controller in der Hand. Auch Motion-Lernspiele sind dabei, bei denen Buchstaben durch Bewegungen an die richtige Stelle gezogen werden. Etwas Augmented Reality kommt hier also durchaus zum Einsatz. Nur ob die Qualität hier überzeugen kann, vor allem weil bei dem System zumindest die schwache Frontcam genutzt wird?

Für Stabilität sorgt ferner eine Silikonschutzhülle. Die ist im Preis von 119,99 Euro (UVP) inbegriffen. Ab September ist das Kurio Tab hierzulande erhältlich. Das sieht mir doch sehr nach einem schlüssigen Konzept für Eltern und Kinder aus – oder?

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