Lasertron

Hightech-Schwertkampf mit (fast) martialischen Waffen

29. Mai 2014 • 12:49 Uhr

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Sieht doch ganz harmlos aus. Also das Schwert.. (Foto: Kickstarter)

Die Idee von Lasertron klingt verdammt witzig, denn die Erfinder wollen euch eine Art Laserschwert vorsetzen, das dank integrierter Sensoren in der Lage ist, Schläge wahrzunehmen. Doch noch besser: LEDs stellen eure Gesundheitsanzeige dar. Bei heftigen Schlachten mit anderen Lasertron-Besitzern verliert ihr im schlimmsten Fall eure Herzchen und – genau – euer virtuelles Leben.

Auf gewisse Weise ist Lasertron ein Plastik-Schwert mit Schutz-Ummantelung aus Schaumstoff, damit der nachgebildete Schwertkampf nicht in Schmerzen ausartetet. Auch erinnert das Konzept dezent an Laser Tag-Waffen oder gar LARP-Spaß in modernerer Form.

Lasertron besitzt mehrere Spielmodi. Beispielsweise genügt ein Schlag, um den Gegner zu bezwingen. Oder ihr müsst den Kontrahenten dreimal treffen. Auch die Intensität des Kampfes kann wohl wahrgenommen werden.

Die Macher bewerben Lasertron auf recht amüsante Art und Weise, was auch nötig ist. Denn sie wollten bei Kickstarter 50.000 US-Dollar für die Finanzierung einsammeln. Das Ziel wurde erreicht, was gewiss für die Idee spricht. Dabei kostet ein Paar Einsteiger-Schwerter 99 US-Dollar zzgl. 45 US-Dollar Versandkosten nach Europa. Bessere Exemplare mit integriertem Akku und ansprechender Beleuchtung sind teils deutlich teurer. Trotzdem: Der Ansatz gefällt mir. Klingt wirklich nach Spaß für Erwachsene.

Epochal! (Foto: Kickstarter)
Epochal! (Foto: Kickstarter)

Interessiert? Klickt euch zu Kickstarter oder auf die offizielle Webseite. Ende des Jahres soll mit etwas Glück mit der Auslieferung der ersten Lasertron-Schwerter begonnen werden.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 12:49 Uhr

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