Lego Space Elevator

Maschine baut selbstständig einen Lego-Turm bis ins All!?

17. Juli 2014 • 9:03 Uhr

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Block um Block bis ins All!? (Foto: Youtube)

Ein Turm aus Lego-Steinen, der alle anderen überragt und sogar hinaus bis in den Weltraum reicht!? Dies ist der fantastische Traum des schwedischen Tüftlers Hknssn (vermutlich nicht sein richtiger Name), der zu diesem Zweck eine eigene Maschine erbaut hat. Theoretisch wäre sein Lego Space Elevator dazu tatsächlich in der Lage. Allerdings muss man ein wenig Zeit und Geduld mitbringen, um den Beweis abzuwarten.

Der Lego Space Elevator-Roboter besteht aus relativ wenigen Bauteilen, die Hknssn zum großen Teil der Lego Mindstorm-Reihe der dritten Generation (EV3) entommen hat: Dazu zählen zwölf Servo-Motoren, acht Berührungssensoren, ein Farb-Sensor und eine nicht genauer definierte Anzahl von Lego-Steinen. Das fertige Produkt stellt sich als eine eigenständig funktionierende Maschinerie dar, die quasi bis in die Unendlichkeit hinaus Block um Block einen immer höher werdenden Turm erbaut.

Allerdings sorgen wahrscheinlich zwei Faktoren dafür, dass der Lego Space Elevator doch nicht das angesetzte Ziel erreicht und die Grenzen unserer Atmosphäre überragt. Zum einen benötigt er menschliche Unterstützung, um das benötigte Baumaterial für seine Herkules-Aufgabe zu erhalten. Und zum anderen gehen die Arbeiten nur sehr schleppend voran. Laut den Berechnungen von Hknssn wächst der Turm pro Sekunde um einen halben Zentimeter. Dies bedeutet, dass er nach 33,5 Tagen den derzeit höchsten Lego-Turm der Welt übertreffen kann. Und wir sprechen hier von lediglich 36 Metern!

Der Weltraum ist allerdings bekanntermaßen noch ein wenig weiter entfernt. Hknssn ging von einem Wert von 100 Kilometer Höhe aus, für den der Lego Space Elevator-Roboter in etwa 7.432 Jahre benötigen würde. Ob der schwedische Erfinder dabei den Weg berücksichtigt hat, den sein Roboter jedes Mal zurücklegen muss, um neue Blöcke aufzuladen? Theoretisch könnte ich dies ja selbst einmal ausrechnen. Doch leider befürchte ich, dass ich dies praktisch niemals tun werde…

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 14:40 Uhr

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