LEGO WeDo 2.0

Spielerisch mit Robotik Programmieren lernen

7. Januar 2016 • 8:09 Uhr

Teilen:
LEGO für Grundschüler. (Foto: LEGO Education)

Geht es nach LEGO Education, dann sollen Grundschüler zu kleinen Wissenschaftlern und Programmierern werden. WeDo 2.0 macht’s möglich.

WeDo 2.0, das erstmals auf der CES 2016 der Öffentlichtkeit vorgestellt wurde, ist leider aktuell nur für Schulklassen gedacht. Ein Verkauf regulär im Einzelhandel ist nicht vorgesehen, was vielleicht auch am Preis liegt. Denn es geht hierzulande bei rund 450 Euro für ein Set für zwei Nutzer los. Klassensätze für 24 Schüler liegen dann bei stolzen 2100 Euro. Geboten wird dafür allerdings auch ein cleveres Konzept für Kids ab 7 Jahren: 17 Projekte können mit den Baukästen realisiert werden, sie beschäftigen sich mit physikalischen, biologischen und technischen Grundlagen. Zudem wird die elementare Logik des Programmierens dezent nähergebracht.

Einfaches Programmieren. (Foto: LEGO Education)
Einfaches Programmieren. (Foto: LEGO Education)

Mindstoms für Grundschüler

Wie sieht das in der Praxis aus? Ähnlich wie bei LEGO Mindstorms existiert ein Hub, quasi das Herz des Roboters, der via Bluetooth mit dem PC oder Tablet verbunden wird. Über passende Software erfolgt die Programmierung der an den Hub angeschlossenen Komponenten. Das können Motoren, Neigungs- oder Bewegungssensoren und andere Teile sein.

Einfache Stecksysteme. (Foto: LEGO Education)
Einfache Stecksysteme. (Foto: LEGO Education)

Auch wenn bzw. gerade weil WeDo 2.0 von LEGO Education, einer Tochtergesellschaft des Bauklotz-Konzerns, stammt, ist eine Kompatibilität zu normalen LEGO-Steinen sichergestellt. Das heißt, mit diesen können die Konstruktionen ausgeschmückt oder erweitert werden. Generell liegt der Fokus auf Spiel, Spaß und das Erklären einfacher Zusammenhänge. Beispielsweise werden die Projekte via Drag&Drop programmiert, eine simple Oberfläche soll niemanden überfordern.

WeDo 2.0 kann bereits auf der offiziellen Webseite bestellt werden. Ich muss es ja schon sagen: Als Kind hätte ich mich gefreut, hätte es so etwas „zu meiner Zeit“ (halt in den 1990ern) gegeben. Die „Light-Version“ von Mindstorms wird ab 16. Februar auch auf der Didacta in Köln präsentiert.

Teilen:

Kommentar schreiben